Der Silener Landrat Daniel Müller ist am 9. Januar nach einer längeren Erkrankung verstorben. Dies teilte seine Partei, die SVP, mit grosser Betroffenheit mit. «Mit Daniel Müller verlieren die SVP Uri, die SVP- Landratsfraktion und die Gemeinde Silenen ein engagiertes, pflichtbewusstes, kompetentes, geselliges und geradliniges Behördenmitglied», heisst es in der Mitteilung. «Seine umsichtige und lösungsorientierte Art, aber auch sein auflockernder Humor wurden von allen geschätzt, und er wird grosse Lücken hinterlassen.»
In der Gemeinde Silenen sei Daniel Müller stets als liebenswürdige Persönlichkeit respektiert worden. Mit seinem entspannten Gemüt und seiner Schaffenskraft habe er sich über mehrere Jahre für das Gemeindewohl auf verschiedenen Ebenen eingesetzt. Er amtierte als engagierter Verwalter im Schulrat (1993–2001), dann folgten insgesamt acht Jahre als Mitglied im Gemeinderat Silenen, vier davon als Vizepräsident (2008–2019). Ab 2020 vertrat er seine Wohngemeinde im Landrat und setzte sich für seine Gemeinde und den Kanton konsensorientiert ein. In der laufenden Legislatur war er Präsident der Bildungs- und Kulturkommission. «Wir werden ihn alle immens vermissen, aber in bester Erinnerung im Herzen tragen. Wir sprechen den Angehörigen unsere herzliche Anteilnahme aus und wünschen ihnen viel Kraft», so die SVP. (zf)

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