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Zug

Leiche im Zugersee entdeckt – mit kurdischer Herkunft?

Die Zuger Polizei hat am Dienstag einen leblosen Mann aus dem Zugersee geborgen. Der 38-jährige Asylbewerber sei bereits seit zehn Tagen vermisst worden, schreibt «41 Media».

Am Dienstagmittag wurde im Zugersee die Leiche eines Mannes entdeckt, wie die Zuger Polizei in einer Mitteilung schreibt. Kurz vor 13 Uhr habe die Einsatzleitzentrale von einem Passanten die Meldung erhalten, dass im Bereich des Casinos in der Stadt Zug eine leblose Person im Wasser treibe. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass es sich dabei um einen 38-jährigen Asylbewerber handelt.

Die Todesumstände werden gemäss der Mitteilung unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug abgeklärt. Nach bisherigen Erkenntnissen lägen keine Anzeichen für ein Gewaltdelikt oder eine Dritteinwirkung vor.

Bereits am Mitwoch berichtete das türkische Nachrichtenportal «41 Media» über den Fund des Mannes. Dieser sei seit zehn Tagen vermisst worden. Das sagen Freunde des Toten, mit denen er im Asylzentrum im alten Kantonsspital während rund zwei Jahren zusammengelebt haben soll.

Der Tote soll kurdischer Abstammung sein. Seine Freunde gehen von Selbstmord aus. Gemäss «41 Media» habe er gelegentlich Sätze geäussert wie: «Wenn ich keine Aufenthaltsbewilligung bekomme, geht mein Leichnam in die Türkei.» Die Freunde hätten im Asylzentrum eine kleine Gedenkveranstaltung für den 38-Jährigen organisiert.

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