
Bei besten Bedingungen am Samstag zeigten die jungen Fussballerinnen und Fussballer beim Zugerland-Turnier (ZLT) eine riesige Spielfreude. Dass viele Spiele ein sehr gutes Niveau aufwiesen, blieb den zahlreichen Anwesenden nicht verborgen. Angesichts der vielen starken Teams erstaunt es nicht, dass etliche Entscheidungen erst im Penaltyschiessen fielen.
Daneben stellten die lokalen Organisationskomitees an den acht Standorten ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine. Am Turnierstandort in Dietwil gaben mit Eishockeyprofi Joël Marchon (EHC Visp) und Lionel Huwiler, Torhüter beim FC Luzern, zwei junge Sportler bereitwillig Auskunft über ihren Alltag mit all seinen Anforderungen.

Ausserdem war die frühere Fernsehmoderatorin Regula Späni in Dietwil zu Gast. Als ehemalige Spitzenschwimmerin – sie war zweifache Schweizer Meisterin – gewährte sie Einblicke in ihre aktuellen Mandate in den Bereichen Kommunikation und Medienauftritte im Sport. Während des Interviews unterstrich sie auch die Bedeutung eines Anlasses wie des ZLT als Plattform, um vielen jungen Nachwuchssportlern eine Bühne innerhalb eines Grossevents zu bieten.
EVZ-Legende beehrt Steinhausen
Am Standort des diesjährigen Sponsorenapéros in Steinhausen durfte das Gesamt-OK nebst Regula Späni die EVZ-Legende Colin Muller begrüssen. Der Schweizer Meister von 1998 hat im vergangenen Februar als Coach des Schweizer Fraueneishockey-Nationalteams mit dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille einen Meilenstein gesetzt.

Er gab anlässlich des Interviews, das von Radio-Central-Moderator Andy Balsiger geführt wurde, auch einen Einblick in seine Anfänge als junger Eishockeyspieler in Kanada. Muller erzählte, dass neben viel Trainingsfleiss seinerzeit auch eine gehörige Portion Opferbereitschaft vonseiten seines Vaters nötig gewesen sei. Dieser habe ihn oft frühmorgens in die eine Stunde entfernte Halle gefahren.

Inklusionsspiel als wichtiger Bestandteil
Darüber hinaus durfte OK-Präsident Sandro Gauch auch zahlreiche Unterstützer des Turniers aus Sport, Wirtschaft und Politik vor Ort begrüssen. Speziell erwähnt wurde das gleichzeitig stattfindende Inklusionsspiel zwischen den Mannschaften von Zug 94 und Horw. Dazu gewährte Eliane Müller als OK-Präsidentin der bevorstehenden National Summer Games in Zug einen Einblick in die Vorbereitung des kommenden Grossevents.
Wie es beim Zugerland-Turnier Brauch ist, ging auch dieses Jahr wieder eine Spende an eine wohltätige Organisation: Der Betrag kommt den beiden am Inklusionsspiel beteiligten Vereinen zugute.
Die Ranglisten finden Sie unter www.zugerland-turnier.ch.

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