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Kontrollen

Zuger Polizei schnappt Schwyzer Autotuner

Über die Ostertage haben Spezialisten der Zuger Verkehrspolizei fünf Fahrzeuge aus dem Verkehr genommen und sichergestellt, an denen die Lenkenden ein Software-Tuning am Steuergerät vorgenommen haben. Erwischt hat es auch einen Lenker aus dem Kanton Schwyz.

In der Zeit zwischen Donnerstag und Ostersamstag haben Spezialisten der Zuger Verkehrspolizei an verschiedenen Örtlichkeiten fünf Fahrzeughalter gestoppt und deren Auto sichergestellt. Dies, weil die Lenkenden ein unerlaubtes Software-Tuning am Steuergerät vorgenommen haben und dadurch eine Leistungssteigerung erwirkten. «Bei den Lenkenden handelt es sich um fünf Männer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren. Sie sind in den Kantonen Zug, Luzern, Schwyz und St. Gallen wohnhaft», schreibt die Zuger Polizei. Bei den sichergestellten Autos handelt es sich um Fahrzeuge der Marken BMW und Mercedes.

Viel zu schnell von Küssnacht nach Rotkreuz

Weiter sind über die Ostertage vier Fahrzeuglenkende gestoppt worden, die deutlich zu schnell fuhren. Ein 62-jähriger Lenker war am Donnerstag auf der Autobahn A4, zwischen Lindencham und der Verzweigung Rütihof mit einer Nettogeschwindigkeit von 166 km/h unterwegs. Auf diesem Streckenabschnitt gilt die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Ebenfalls am Donnerstag wurde ein 22-jähriger Autofahrer gestoppt, der auf der Autobahn A4, zwischen Küssnacht und Rotkreuz im Baustellenbereich (60 km/h), mit einer Nettogeschwindigkeit von 101 km/h unterwegs war.

Ein weiterer Schnellfahrer wurde am Samstag auf der Autobahn A4, zwischen der Verzweigung Blegi und Lindencham registriert. Der 27-jährige Lenker überschritt die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/ um Netto 33 km/h. Zu guter Letzt wurde am Ostermontag auf der Ratenstrasse in der Gemeinde Oberägeri ein Fahrzeug registriert, dass mit einer Nettogeschwindigkeit von 133 km/h unterwegs war. Auf diesem Streckenabschnitt gilt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Ebenfalls am Freitagabend wurde in Cham ein Motorradlenker wegen übermässigem Lärm zur Kontrolle angehalten. Abklärungen ergaben, dass der 24-jährige Lenker den sogenannten DB-Killer entfernt hatte. Dieser ist gesetzlich vorgeschrieben und sorgt dafür, dass er Geräuschpegel reduziert wird.

Bei einer weiteren Fahrzeugkontrolle am Samstag stellten die Einsatzkräfte der Zuger Polizei ausserdem bei einem 63-jährigen Lenker fest, dass er die erforderliche Abgaswartung seit mehreren Jahren nicht durchgeführt hat. gh

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