
Die betrügerischen E‑Mails sind nicht nur in Zug, sondern auch in anderen Kantonen im Umlauf, wie die Zuger Finanzdirektion am Dienstag mitteilt. Sie werden im Namen von kantonalen Steuerverwaltungen respektive unter Verwendung von «eTax.ch» versendet.
In den E‑Mails wird etwa auf einen angeblich ausstehenden Saldo einer definitiven Steuerabrechnung hingewiesen und unter Androhung von Betreibung, Mahnspesen oder Verzugszinsen zu einer raschen Zahlung aufgefordert. Über einen Link beziehungsweise eine Schaltfläche sollen die Empfängerinnen und Empfänger anschliessend eine vermeintliche Steuerabrechnung aufrufen oder eine Zahlung vornehmen, wie es weiter heisst.

Wer eine solche E‑Mail erhält, sollte äusserste Vorsicht walten lassen: «Diese E-Mails stammen nicht von der Steuerverwaltung. Bitte klicken Sie nicht auf darin enthaltene Links oder Schaltflächen und nehmen Sie keine Zahlungen über solche Links vor», appelliert die Zuger Finanzdirektion in ihrer Mitteilung.
Das empfiehlt der Kanton Zug- Öffnen Sie das Steuerportal ausschliesslich über die offizielle Internetseite des Kantons Zug beziehungsweise der kantonalen Steuerverwaltung und nicht über Links in verdächtigen E-Mails.
- Geben Sie keine persönlichen Daten, Zugangsdaten, Kreditkarten- oder Bankinformationen über Links in E-Mails bekannt.
- Haben Sie Zweifel an der Echtheit einer Mitteilung oder einer offenen Steuerforderung, kontaktieren Sie die zuständige Steuerverwaltung des Kantons Zug über die offiziell publizierten Kontaktdaten.
- Löschen Sie verdächtige Nachrichten. Falls Sie bereits auf einen entsprechenden Link geklickt und Zahlungs- oder Zugangsdaten eingegeben haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank beziehungsweise Ihr Finanzinstitut und lassen Sie eine Sperrung Ihrer Kreditkarte oder Ihrer anderen Zahlungsmittel prüfen.
Die Steuerverwaltung des Kantons Zug fordere nie über derartige Links in E-Mails zur Begleichung eines angeblichen Steuerausstandes auf. Die Steuerverwaltung bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Zusätzlich bittet sie darum, dass die Bevölkerung bei Bedarf auch Personen in ihrem Umfeld für die aktuell kursierenden betrügerischen Nachrichten sensibilisiert. (stg)
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