Statistik

Wohnungsnot verschärft sich weiter: Nur 0,2 Prozent der Wohnungen in Zug sind leer

Zug hat im Kantonsvergleich erneut die tiefste Leerwohnungsziffer.

Der Druck auf den Wohnungsmarkt in der Schweiz ist und bleibt gross. Der Bund hat am Donnerstag neueste Zahlen zum Leerwohnungsbestand veröffentlicht. Der Rückgang der Leerwohnungsziffer setzt sich weiter fort. Am 1. Juni dieses Jahres wurden in der Schweiz 45'493 Leerwohnungen gezählt – das sind 0,93 Prozent des gesamten Bestands. Damit sinkt die Leerwohnungsziffer erstmals unter 1 Prozent.

Zug hat im Kantonsvergleich die tiefste Leerwohnungsziffer; sie liegt bei 0,2 Prozent. Auf Zug folgen die Kantone Genf mit 0,31 und Obwalden mit 0,38 Prozent. Am Stichtag im Vorjahr 2025 lag die Leerwohnungsquote in Zug noch bei 0,42 Prozent. Gemäss Zahlen der kantonalen Fachstelle Statistik war die Ziffer in den Jahren 2008 und 2011 schon ähnlich tief. In diesen Jahren standen in Zug 0,27 Prozent der Wohnungen leer.

Offiziell spricht man von Wohnungsnot, wenn die Leerstandsziffer unter 1 Prozent fällt. In Zug ist dies schon lange der Fall. Bereits 1999 lag die Zahl bei 0,47 Prozent. Den höchsten Wert seit 27 Jahren gab es im Jahr 2020, als die Leerwohnungsziffer bei 0,7 Prozent lag. (rh)

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