Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) vergibt jährlich – heuer zum 26. Mal – Anerkennungspreise, um herausragende Leistungen von Menschen und Organisationen zugunsten der Gesellschaft zu fördern und zu honorieren. Die Preise sind insgesamt mit 170’000 Franken dotiert. Dieses Jahr wurden sie auf vier Institutionen verteilt, wie die Stiftung in einer Medienmitteilung schreibt.
Die Alpine Rettung Zentralschweiz (ARZ) erhielt 30’000 Franken als Anerkennung für ihre grösstenteils ehrenamtlichen Einsätze. Die ARZ hilft in Not geratenen Menschen in alpinen, voralpinen und schwer zugänglichen Gebieten.
Ebenfalls 30’000 Franken erhielt die Kinderspitex Zentralschweiz: Deren Pflegefachpersonen pflegen schwer kranke Kinder und Jugendliche zu Hause und ermöglichen ihnen so ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung.
Die Kantonalverbände Luzern , Schwyz , Unterwalden und Uri des Schweizerischen Roten Kreuzes wurden für ihre Fahrdienste mit jeweils 10’000 Franken honoriert. Mehrere Hundert freiwillige Fahrerinnen und Fahrer ermöglichen eingeschränkten, beeinträchtigten oder kranken Menschen Mobilität und soziale Teilhabe. Sie begleiten ihre Kundinnen und Kunden zu Terminen oder unterstützen sie bei Erledigungen.
Das Engagement der Welttheatergesellschaft Einsiedeln wurde mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 70’000 Franken geehrt. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz weiterzuführen. Seit 1924 fanden 17 Spielperioden dieses Theaterstückes statt und bisher besuchten weit über eine Million Menschen die Aufführungen. Zudem ist es eines der grössten Laientheater der Schweiz: Mehr als 500 Menschen wirken ehrenamtlich mit. Gemeinsam mit einem professionellen Team, welches die künstlerische Leitung übernimmt, entsteht eine Inszenierungen, die zur Diskussion über den Sinn des Lebens anregt. Vergangenes Jahr feierte die Welttheatergesellschaft Einsiedeln ihr 100-jähriges Jubiläum.
«Die mit einem AKS-Preis ausgezeichneten Institutionen engagieren sich mit hohem Einsatz für ein soziales Miteinander. Bei allen stehen die Gemeinschaft, das Familiäre und der Mensch im Mittelpunkt. Das verdient höchste Wertschätzung und Anerkennung für das Geleistete», erklärt Peter Kasper, Präsident des Stiftungsrates der Albert Koechlin Stiftung, in der Medienmitteilung.
Die Preisvergabe fand am Donnerstag, 9. Januar 2025, statt. (jek)






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