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Albert Koechlin Stiftung

Fördergelder gingen auch in den Kanton Schwyz

Von Jung bis Alt, in der Luft und am Boden: Die diesjährigen Anerkennungspreise der Albert Koechlin Stiftung gingen an vier Zentralschweizer Institutionen.

Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) vergibt jährlich – heuer zum 26. Mal – Anerkennungspreise, um herausragende Leistungen von Menschen und Organisationen zugunsten der Gesellschaft zu fördern und zu honorieren. Die Preise sind insgesamt mit 170’000 Franken dotiert. Dieses Jahr wurden sie auf vier Institutionen verteilt, wie die Stiftung in einer Medienmitteilung schreibt.

V.l.n.r.: Marianne Schnarwiler, Geschäftsführerin AKS, Ruedi Baumgartner, Präsident Alpine Rettung Zentralschweiz, Franziska Schöpfer, Geschäftsleiterin SRK Kantonalverband Unterwalden, Bruno Geiger, Geschäftsführer SRK Kanton Schwyz, Jasmin Stutz, Geschäftsführerin SRK Kanton Luzern, Marika Aschwanden, Geschäftsleiterin SRK Kanton Uri, Dr. med. Daniela Kaiser, Präsidentin Kinderspitex Zentralschweiz, Hanspeter James Kälin, Präsident Welttheatergesellschaft Einsiedeln, Peter Kasper, Stiftungsratspräsident AKS.
Bild: zvg

Die Alpine Rettung Zentralschweiz (ARZ) erhielt 30’000 Franken als Anerkennung für ihre grösstenteils ehrenamtlichen Einsätze. Die ARZ hilft in Not geratenen Menschen in alpinen, voralpinen und schwer zugänglichen Gebieten.

Die alpine Rettung Zentralschweiz hilft Menschen, die in alpinen Gebieten in Not geraten.
Bild: zvg

Ebenfalls 30’000 Franken erhielt die Kinderspitex Zentralschweiz: Deren Pflegefachpersonen pflegen schwer kranke Kinder und Jugendliche zu Hause und ermöglichen ihnen so ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung.

Die Kinderspitex Zentralschweiz wurde für ihr Engagement mit 30'000 ausgezeichnet.
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Die Kantonalverbände Luzern , Schwyz , Unterwalden und Uri des Schweizerischen Roten Kreuzes wurden für ihre Fahrdienste mit jeweils 10’000 Franken honoriert. Mehrere Hundert freiwillige Fahrerinnen und Fahrer ermöglichen eingeschränkten, beeinträchtigten oder kranken Menschen Mobilität und soziale Teilhabe. Sie begleiten ihre Kundinnen und Kunden zu Terminen oder unterstützen sie bei Erledigungen.

Die Kantonalverbände Luzern, Schwyz, Unterwalden und Uri werden für ihre Fahrdienste jeweils mit 10'000 Franken honoriert.
Bild: zvg

Das Engagement der Welttheatergesellschaft Einsiedeln wurde mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 70’000 Franken geehrt. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz weiterzuführen. Seit 1924 fanden 17 Spielperioden dieses Theaterstückes statt und bisher besuchten weit über eine Million Menschen die Aufführungen. Zudem ist es eines der grössten Laientheater der Schweiz: Mehr als 500 Menschen wirken ehrenamtlich mit. Gemeinsam mit einem professionellen Team, welches die künstlerische Leitung übernimmt, entsteht eine Inszenierungen, die zur Diskussion über den Sinn des Lebens anregt. Vergangenes Jahr feierte die Welttheatergesellschaft Einsiedeln ihr 100-jähriges Jubiläum.

Das Welttheater Einsiedeln wurde mit 70'000 Franken ausgezeichnet.
Bild: zvg

«Die mit einem AKS-Preis ausgezeichneten Institutionen engagieren sich mit hohem Einsatz für ein soziales Miteinander. Bei allen stehen die Gemeinschaft, das Familiäre und der Mensch im Mittelpunkt. Das verdient höchste Wertschätzung und Anerkennung für das Geleistete», erklärt Peter Kasper, Präsident des Stiftungsrates der Albert Koechlin Stiftung, in der Medienmitteilung.

Die Preisvergabe fand am Donnerstag, 9. Januar 2025, statt. (jek)

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