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27 Anzeigen und 430 Bussen wegen Ablenkung am Steuer – «Die Resultate bleiben ernüchternd»

Sie waren während der Fahrt am Handy oder haben ohne Freisprechanlage telefoniert: Die Zentralschweizer Polizeikorps haben diverse Personen gebüsst und angezeigt.
Ein Mann bedient ein Handy, während er ein Auto lenkt.
Bild: Hanspeter Bärtschi

Die Zentralschweizer Polizeikorps haben während drei Wochen ein besonderes Augenmerk auf das Thema Ablenkung gelegt. Nebst der Prävention mit Plakaten oder Inhalten auf Social Media wurden in den letzten Tagen in der Zentralschweiz gezielte Kontrollen durchgeführt. 27 Personen wurden angezeigt, im letzten Jahr waren es 44. Dies hauptsächlich, weil sie während der Fahrt ihr Smartphone bedient haben. Sie müssen auch mit einem Führerausweisentzug rechnen. Ausserdem wurden knapp 430 Personen mit einer Ordnungsbusse belegt, weil sie während der Fahrt ohne Freisprechanlage telefoniert haben – im Vorjahr waren es 500. Die Betroffenen waren zum grossen Teil mit Motorfahrzeugen unterwegs, aber auch fünf Mofa- und Radfahrer wurden gebüsst.

«Die Resultate bleiben ernüchternd», schreiben die Zentralschweizer Polizeikorps in einer Mitteilung. Sie weisen darauf hin, dass Autofahrende sich beim Fahren auf das Verkehrsgeschehen fokussieren, das Navigerät vor der Abfahrt programmieren und auf das Lesen und Schreiben von SMS sowie aufs Telefonieren verzichten sollen. «Halten Sie an einem sicheren Ort an, wenn Sie etwas Dringendes erledigen müssen», rät die Polizei. (fmü)

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