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Schiessen

Wyrsch holt zwei Medaillen

Fabio Wyrsch gewinnt an der Schiess-Europameisterschaft im französischen Chateauroux Bronze, seine erste Einzelmedaille an einer EM. Dazu kommt noch die Silbermedaille in der Teamwertung.
Fabio Wyrsch gewinnt seine erste Einzelmedaille an einer EM.
Bild: German Shooting News/zvg

Die Schweizer 50-Meter-Gewehr-Sportschützinnen und -schützen sind in Chateauroux (F) weiterhin sehr erfolgreich nach dem letztjährigen Olympiasieg von Chiara Leone. An der Europameisterschaft gewinnen die Frauen und Herren zusammen sechs Medaillen. Davon gehen zwei Medaillen auch in den Kanton Uri. Der 27-jährige Urner Fabio Wyrsch gewinnt im 60-Schuss-Liegendmatch die Bronzemedaille.

Ein schwieriger Wettkampf für die Athleten; die schnellen Windwechsel erforderten Geduld und ein gutes Zeitmanagement, damit die Zeit nicht davon rennt. Denn dann besteht die Gefahr, technische Fehler zu machen. Der Schattdorfer Wyrsch machte das hervor­ragend und mit 623,3 Punkten war die bronzene gewonnen. Nur 0,7 Punkte fehlten zu Silber und auch der Europatitel war schlussendlich nur einen Punkt entfernt. Dieses Resultat zählte gleich noch zur Teamwertung von den drei Athleten. Die Schweiz mit Fabio Wyrsch, Jan Lochbihler und Christoph Dürr gewannen die Silbermedaille. 1,7 Punkte hinter den sehr starken Norwegern. «Das war eine coole Teamleistung», sagte Wyrsch. «Jan und Christoph haben einmal mehr bewiesen, dass sie liegend gut schiessen können», so der Urner ganz bescheiden. «Ich bin mega happy, da es meine erste Einzel­medaille ist.»

Die Schweiz mit Fabio Wyrsch (Mitte), Jan Lochbihler und Christoph Dürr gewinnt die Silbermedaille in der Teamwertung.
Bild: German Shooting News/zvg

Im weiteren Wettkampf mit dem Team in der 3-Stellung agierten die Schweizer leider etwas unglücklich. In der 1. Qualifikation belegten sie mit 1324 Punkten den 3. Rang und qualifizierten sich unter den besten acht Nationen für die Q2. Da braucht es für die Qualifikation einen Platz zwischen 1 und 4. Die Schweiz erzielte 1321 Punkte und auf Rang 4 fehlte nur ein mickriger Punkt. Auch wenn die Windverhältnisse für alle gleich sind, kann es jedoch einen Schuss aus der 10 drücken. So gab es für die Schweiz den etwas enttäuschenden 6. Rang.

Im 3-Stellung-Einzel belegte Fabio Wyrsch den 27. Rang, punktgleich mit dem besten Schweizer Jan Lochbihler, der mit dem gleichen Resultat einen Innenzähler mehr hatte und damit den 26. Rang be­legte. (zvg)

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