01.10.2026, 14:05 Uhr
updateAktualisiert: 01.10.2026, 14:44 Uhr
Wildtiere auf der Fahrbahn stellen Verkehrsteilnehmende regelmässig vor gefährliche Situationen. Besonders in den Dämmerungsstunden und in Gebieten mit Wildwechsel steigt das Risiko einer Kollision. Die Zentralschweizer Polizeikorps erinnern deshalb an die wichtigsten Verhaltensregeln, damit Wildunfälle möglichst verhindert und deren Folgen minimiert werden können. Denn das richtige Verhalten kann dazu beitragen, schwere Folgen für alle Beteiligten zu verhindern, teilt das Zentralschweizer Polizeikonkordat am Donnerstag mit.
Verhalten bei Wildwechsel:- Signalisationen mit dem Hinweis «Wildwechsel» beachten und die Geschwindigkeit entsprechend anpassen.
- In Waldgebieten, an Waldrändern sowie in den Dämmerungsstunden besonders aufmerksam fahren.
- Strassenränder beobachten; die Augen von Wildtieren können im Lichtschein reflektieren.
- Wird ein Tier erkannt, sofort die Geschwindigkeit reduzieren.
- Das Fernlicht abblenden, da grelles Licht Wildtiere zusätzlich verunsichern kann.
- Kurze Hupsignale können dazu beitragen, das Tier von der Fahrbahn zu vertreiben.
- Mit weiteren Tieren rechnen, insbesondere wenn Rehe oder Hirsche unterwegs sind.
- Sofort und kontrolliert bremsen.
- Das Lenkrad festhalten und die Fahrspur beibehalten.
- Keine riskanten oder panikartigen Ausweichmanöver durchführen.
- Die Sicherheit der Fahrzeuginsassen hat oberste Priorität.
- Warnblinkanlage einschalten und die Unfallstelle sichern.
- Wenn möglich, ein Pannendreieck aufstellen.
- Nach einem Wildunfall die Polizei über die Notrufnummer 117 verständigen. Wildunfälle sind meldepflichtig. Die Polizei gibt weitere Anweisungen und informiert die Wildhut.
- Verletzte oder tote Tiere nicht berühren und sich ihnen nicht nähern.
- Auf die eintreffenden Fachpersonen der Wildhut oder Jagdaufsicht warten.
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