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Theater Lungern

«Wer ist verrückt?» – Ein humorvolles Abenteuer in der Pension Schöller

Am 25. Januar 2025 feiert das Theater Lungern mit dem Stück «Wer ist verrückt?» Premiere. Zwischen Komik und tiefer Bedeutung kann sich das Publikum ins Jahr 1915 zurückversetzen lassen.
«Wer ist verrückt?» entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in eine Irrenanstalt im Jahr 1915. Von links: Yolanda Rohrer, Svenja Burch, Gabriela Imfeld (stehend), Christian Imfeld, Samuel Degelo.
Bild: zvg

Im Lungerer Theater steht ab dem 25. Januar 2025 ein Stück auf dem Programm, das die Zuschauerinnen und Zuschauer sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregen wird: «Wer ist verrückt?» entführt ins Jahr 1916 und folgt dem gutbürgerlichen Gutsbesitzer Philipp Klapproth, der sich auf die Suche nach «echten Irren» begibt und dabei in ein chaotisches Abenteuer gerät.

Philipp Klapproth (Christian Imfeld), ein wohlhabender und etwas gelangweilter Gutsbesitzer, möchte mehr über das Leben der anderen erfahren. Von seinem Neffen Fredy (Samuel Degelo), dem er verspricht, finanziell bei einer Geschäftsgründung zu helfen, erhofft er sich eine ungewöhnliche Erfahrung: eine Irrenanstalt von innen zu sehen und echte «Irre» zu erleben. Fredys Freundin, die Künstlerin Adele Seidel (Gabriela Imfeld), empfiehlt, Philipp in die Pension Schöller zu führen, in der sie heute Abend eine Vernissage ihrer Bilder veranstaltet. Die Pension ist bekannt für ihre exzentrischen Gäste – und genau diese «Verrückten» glaubt Philipp dort anzutreffen. Was Philipp jedoch nicht ahnt: Die vermeintlich verrückten Gäste entpuppen sich als äusserst unterhaltsame und schillernde Persönlichkeiten – und Philipp hat seinen Spass. Doch die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn verschwimmt zunehmend. Wer ist wirklich verrückt? Und was, wenn wir alle ein bisschen verrückt sind?

Der wohlhabende Philipp Klapproth (links) weiss gar nicht, was er in der Irrenanstalt antrifft. Von link: Christian Imfeld, Svenja Burch, Yolanda Rohrer, Walti Ming.
Bild: zvg

Zwischen Witz und tiefgründigen Fragen

Das humorvolle Stück lebt von seinen cleveren Dialogen und der feinen Gratwanderung zwischen Witz und tiefgründigen Fragen zur menschlichen Wahrnehmung. «Die Probezeit war intensiv», sagt Regisseur René Degelo. «Die Herausforderung bestand darin, das richtige Mass an Komik zu finden, ohne die tiefere Bedeutung aus den Augen zu verlieren. Die Darsteller haben in dieser Hinsicht grossartige Arbeit geleistet.»

Laut Regisseur René Degolo bestand die Herausforderung darin, «das richtige Mass an Komik zu finden, ohne die tiefere Bedeutung aus den Augen zu verlieren». Von links: Svenja Burch, Christian Imfeld, Gabriela Imfeld, Yolanda Rohrer, Samuel Degelo.
Bild: zvg

Die Premiere am 25. Januar verspricht, ein Highlight für Theaterfreunde zu werden. Das Stück spielt mit der Frage, was «normal» und was «verrückt» ist, und lädt die Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ihre eigene Wahrnehmung zu hinterfragen. Die Inszenierung von René Degelo wird durch das Bühnenbild von Christoph Moor, Pitsch Gasser & Team und die historische Atmosphäre von 1915 perfekt ergänzt. (zvg)

Das Theater «Wer ist verrückt?» wird vom 25. Januar bis 21. Februar im Theatersaal Schulhaus Kamp Lungern aufgeführt. Weitere Informationen und Tickets sind auf der Website www.theaterlyt.ch oder telefonisch unter 079 662 60 54 (jeweils dienstags von 17 bis 19 Uhr und donnerstags von 9 bis 11 Uhr) erhältlich.

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