Walchwil weist bei Erträgen von knapp 36 Millionen Franken und Aufwendungen von knapp 25 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 11,2 Millionen Franken aus. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 1,2 Millionen Franken. Der Gemeinderat hat den Rechnungsabschluss 2024 zur Kenntnis genommen, so die Gemeinde in einer Mitteilung vom Montag.
Der Gemeinderat freue sich, dass dank Disziplin und seriöser Planung die im Budget genehmigten Ausgaben sehr gut eingehalten werden konnten.
Bei den ordentlichen Steuererträgen wurde das Budget um fast acht Millionen Franken übertroffen. Dies ist hauptsächlich auf Mehreinnahmen bei den Einkommenssteuern natürlicher Personen aus den Vorjahren sowie bei der Grundstückgewinnsteuer zurückzuführen. Zudem hat sich der Kanton mit der Annahme der achten Steuergesetzrevision verpflichtet, der Gemeinde Walchwil in den Jahren 2024 bis 2027 einen Solidaritätsbeitrag von jährlich 1,5 Millionen Franken zu leisten.
Der Gesamtaufwand schliesst rund 800'000 Franken tiefer ab als budgetiert. Fast überall waren die Aufwände unter Budget. Der berechnete Beitrag an den Zuger Finanzausgleich (ZFA) verursacht höhere Kosten, dies infolge von höheren Steuererträgen als budgetiert. Demgegenüber entfällt der mit 1,4 Millionen Franken budgetierte Beitrag an den Nationalen Finanzausgleich (NFA), ebenfalls als Folge der achten Steuergesetzrevision.
Die Nettoinvestitionen 2024 belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Franken, budgetiert waren total 2,2 Millionen Franken. Dies, weil mehr in die Entwässerung sowie in Strassensanierungen investiert worden sei.
Das Nettovermögen 2024 beträgt knapp 30,6 Millionen Franken. Die Einwohnerzahl ist von 4010 auf 3994 gesunken. Der Gemeinderat wird an der Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2025 vorschlagen, den Ertragsüberschuss einerseits mit einer Zuweisung von fünf Millionen Franken für die Vorfinanzierung der Abschreibungen beim Projekt Schulraumerweiterung zu verwenden. Andererseits sollen die verbleibenden 6,2 Millionen Franken dem übrigen Eigenkapital zugewiesen werden. Nach diesen Zuweisungen wird das übrige Eigenkapital neu rund 46 Millionen Franken ausweisen. (zfo)

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