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Uri Tourismus

Urner Nachwuchs auf Entdeckungstour: Hinter den Kulissen der Tourismus-Welt

Schülerinnen und Schüler erhielten einen tieferen Einblick in die Welt des Tourismus – aus verschiedenen Blickpunkten.
Thomas Christen richtete als Tourismusdirektor von Andermatt-Urserntal Tourismus einGrusswort an die Schülerinnen und Schüler.
Bild: David Arnold/zvg

Was braucht es eigentlich, damit ein Gast eine unvergessliche Zeit in Uri erlebt? 73 Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Silenen und Bürglen gingen dieser Frage auf den Grund und stellten rasch fest: Tourismus ist weit mehr als nur Ferien machen. Im Rahmen des «Gast&Geber»-Tourismustags tauchten sie ein in eine Welt voller Vielfalt, Handwerk und Herzblut.

Bereits zum dritten Mal lud die IG Tourismus Uri am Mittwoch, 22. April ein, um die Vielfalt des Tourismus im eigenen Kanton hautnah zu erleben. Die Kampagne «Gast&Geber», die seit 2019 von den beiden Urner Tourismusorganisationen getragen wird, rückt dabei das Zusammenspiel der gesamten Region in den Mittelpunkt. «Tourismus ist ein Gemeinschaftswerk. Wir möchten den Jugendlichen zeigen, dass Gastfreundschaft uns alle verbindet – ob im Verein, im Dorf oder im Beruf», erklärt Tanja Müller, Projektleiterin bei Uri Tourismus.

Von der Gourmetküche bis zum Rampenlicht

Die 73 Jugendlichen hatten die Wahl: In verschiedenen Workshops konnten sie in jene Bereiche eintauchen, die sie am meisten faszinierten. Das Spektrum war so vielseitig wie die Branche selbst. Im Hotel Höfli und im Hotel Zum Schwarzen Löwen erlebten sie das Zusammenspiel von kulinarischem Handwerk und Gastfreundschaft. Wie die Region in Bewegung bleibt und welche Logistik hinter einem vernetzten Uri steckt, zeigte die Auto AG Uri. Einen kreativen Kontrast boten das Theater Uri und das Haus für Kunst Uri, wo die Jugendlichen erfuhren, wie Geschichten und Events zum Erlebnis werden. Bei der Uri Tourismus AG lernten sie, was modernes Marketing ist und wie sich die Gästebetreuung stetig weiterentwickelt.

Ein komplexes Zusammenspiel

Der Tag machte deutlich, wie viele unterschiedliche Disziplinen ineinandergreifen, damit ein touristisches Angebot funktioniert. Von der kreativen Gestaltung über logistische Meisterleistungen bis hin zur digitalen Kommunikation. Gabriela Bissig, Projektleiterin bei Andermatt-Urserntal Tourismus, zieht ein positives Fazit: «Es ist beeindruckend zu sehen, wie neugierig die Jugendlichen die verschiedenen Welten erkundet haben. Ziel war es, den Blick für die vielen Rädchen zu schärfen, die im Tourismus ineinandergreifen. Wer einmal selbst erlebt hat, was hinter einem Angebot steckt, nimmt seine Heimat mit ganz neuen Augen wahr.»

Der «Gast&Geber»-Tourismustag wird auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt und die Urner Schulen werden zeitnah über die Anmeldung informiert. (zvg)

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