Acht Museen im Urner Talboden sowie im Schächental waren in diesem Jahr Teil der Urner Museumsnacht. Unter dem Motto «Auf Achse» erhielten Besucherinnen und Besucher Ende Mai spannende Einblicke in die Museen und erlebten dabei viel Spannendes: die Live-Vorführung eines «Beedälers» mit Musik und Tanz im Dörflihaus-Museum in Spiringen oder ein Kurzkonzert mit «Alpärosä Edelwyys» im Tell-Museum Bürglen mit Franziska Dahinden.
Im Naturkundemuseum griffen die Besucherinnen und Besucher zu Papier und Zeichenstift, und im Mineralienmuseum erfuhren sie Spannendes über Heilsteine sowie Mineralien. Mehr als 200 Personen nahmen die Gelegenheit wahr, die Urner Museen bei Nacht zu besuchen. Ein spezielles Erlebnis war etwa das SBB-Depot in Erstfeld, das seine Loks in ein besonderes Licht tauchte.
Im Historischen Museum gab es die Gelegenheit, die Ausstellung «Vernebelt, verdrängt, vergessen – Zur Nebelvieh-Katastrophe in Uri» zu besuchen.
Bustour von Museum zu Museum
Der Höhepunkt des Abends war die geführte Tour quer durch den Talboden: Auf einer Bustour von Seedorf über Erstfeld bis nach Spiringen liessen sich einige Besucherinnen und Besucher von Museum zu Museum bringen. Bei einem Apéro im Schloss A Pro und extra geführten Rundgängen erhielten die Teilnehmenden exklusive Einblicke in die Urner Museumslandschaft. So konnten sie die neue Ausstellung im Haus für Kunst bereits einen Tag früher besuchen: «The Sigh of the Mountain» ist ein kollaboratives Ausstellungsprojekt über den Klausenpass hinweg.
Der Verein Urner Museumskonferenz zeichnete für die Durchführung der Urner Museumsnacht gemeinsam mit den Urner Museen verantwortlich. Die nächste Museumsnacht findet voraussichtlich 2029 statt. (zvg)




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