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Museumsnacht

Urner Museen gehen «Auf Achse»

Von Lokomotiven im Scheinwerferlicht zu «Alpärosä Edelwyyss», von Heilsteinen zu Trachtentanz, vom Zeichnen im Naturkundemuseum zur Zeitreise im Historischen Museum: Acht Museen zeigen sich an der 6. Urner Museumsnacht auf spezielle Art und Weise.

Zum sechsten Mal findet am 29. Mai die Urner Museumsnacht statt. Unter dem Motto «Auf Achse» können acht Museen im Urner Talboden sowie im Schächental besucht werden.

Auch das SBB-Erlebnis-Depot in Erstfeld ist Teil der Urner Museumsnacht.
Bild: zvg

Der Fokus der diesjährigen Museumsnacht liegt auf zwei Achsen zwischen Seedorf und Spiringen, beziehungsweise zwischen Altdorf und Erstfeld. Das Schloss A Pro, das Urner Mineralienmuseum, das Tell-Museum und das Dörflihaus-Museum werden auf der Achse «Urner Tour» mit einem Bus besucht. In Seedorf gewährt Geologe und Mineralienaufseher Peter Amacher spannende Einblicke rund um die Kristalle aus den beiden Tunnelgrossbaustellen der Neat und der zweiten Gotthard-Röhre.

Irene und Peter Müller wiederum zeigen im Mineralienmuseum, wieso Heilsteine besonders sind. Gestärkt durch einen Apéro führt die Tour weiter zum Tell-Museum. Dort kommen die Teilnehmenden in den Genuss einer Dorfführung sowie einer exklusiven Darbietung von «Alpärosä Edelwyyss» durch Franziska Dahinden. Für den wahrhaft runden Abschluss sorgen im Dörflihaus-Museum in Spiringen ein Beedäler-Tanzpaar inklusive Livemusik nebst der Führung durchs Museum.

Eine Zeitreise im  Urner Talboden

Die zweite «Achse» der diesjährigen Museumsnacht ist eine wahre «Zeitreise», die mit zeitgenössischer Kunst im Haus für Kunst Uri startet. Dort erhalten die Besucherinnen und Besucher einen exklusiven Voreinblick in die neueste Sommerausstellung des Museums, die einen Tag nach der Museumsnacht offiziell eröffnet wird.

Im Anschluss können die Besucherinnen und Besucher im Naturkundemuseum beim freien Zeichnen kreativ werden – und so die naturhistorischen Exponate auf eine ganz neue Art entdecken. Weiter geht die «Zeitreise» im Historischen Museum Uri: Dort lauschen die Teilnehmenden im Themenbereich Verkehr einem Kurzreferat zum Thema «Zeitreise».

Und nach einem Apéro geht es mit dem Zug und in Begleitung eines Guides von Altdorf nach Erstfeld ins SBB Erlebnis-Depot. Eine Lichtinstallation taucht dieses mit seinen historischen Lokomotiven in spektakuläre Lichtstimmungen und sorgt so für den perfekten Ausklang der Museumsnacht.

Freies Zeichnen für Familien

Wer sich keiner Tour anschliessen möchte, kann einige der Museen an der Museumsnacht auch auf eigene Faust erkunden: Im Historischen Museum lockt von 20.30 Uhr bis 22.00 Uhr die Sonderausstellung «Vernebelt, verdrängt, vergessen – Zur Nebelvieh-Katastrophe in Uri». Im Urner Mineralienmuseum kann von 18 bis 22 Uhr die Sonderschau «Die Haslistrahler» besucht werden. Das Tell-Museum ist tagsüber bis 18 Uhr und von 21 bis 22 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, ebenso wie das SBB-Erlebnis-Depot Erstfeld, das von 18 bis 22 Uhr während der «Nacht im Depot» besucht werden kann. Das Naturkundemuseum bietet für Familien von 17.30 bis 18.30 Uhr ein freies Zeichnen an und das Dörflihaus-Museum lädt um 20 Uhr zu einer Führung inklusive Trachtentanz-Vorführung mit einem Beedäler-Paar und Musik (Anmeldung: verwaltung@spiringen.ch). (zvg)

Tickets für die geführten Touren gibt es unter www.museen-uri.ch.

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