
Am Sonntag, 18. Januar, fand der Kantonale Firmanlass in der Jagdmattkapelle in Erstfeld und Umgebung statt. Rund 74 Jugendliche im Alter von 18 Jahren nahmen daran teil, welche diversen Urner Pfarreien angehören. Es ging um die persönliche Einstellung zum Leben sowie um die Begeisterung, dass man in einer säkularen Gesellschaft auch im Glauben auf dem Weg sein kann.
Im Mittelpunkt des Anlasses stand das Erlebnis unter Gleichaltrigen sowie die bewusste Wahrnehmung jedes Einzelnen, Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein. Gleichzeitig wurde der religiösen Dimension Raum gegeben und Aufmerksamkeit geschenkt. So versammelten sich am Spätnachmittag die Jugendlichen in der Jagdmattkapelle zu einer Meditation zum Thema «Hand in Hand». Einfühlsame Texte und Gebete luden zum Nachdenken ein und wurden von taktvoller, dezenter Musik des Frauentrios Livia, Caroline und Meret umrahmt. Die musikalische Gestaltung trug wesentlich zu einer dichten und besonderen Atmosphäre bei.
Firmtrail – Sinnsuche im Austausch
Anschliessend begaben sich die Teilnehmenden auf einen Firmtrail. Auf halber Wegstrecke beim Bärenboden erhielten sie eine kleine Süssigkeit. Danach ging es Schritt für Schritt auf dem Firmtrail weiter. So entstanden ungezwungene Gespräche über Sinnsuche, das Leben, Spiritualität und den persönlichen Glauben. Diese Weggespräche ermöglichten einen offenen und lockeren Austausch unter den Jugendlichen. Dieses Unterwegssein fand seinen Abschluss vor dem Haupteingang der Jagdmattkapelle.
Darauffolgend wurde im Pfarreizentrum St. Josef beim gemütlichen Beisammensein ein leckerer Snack mit kühlen Getränken serviert, bei dem sich die Teilnehmenden erfrischen und stärken konnten. Kreisspiele und Kreistänze sorgten später für Unterhaltung sowie Spass und forderten die Beweglichkeit und Geschicklichkeit heraus. (zvg)
Für die Organisation und Durchführung des kantonalen Firmanlasses zeichnete sich die Fachstelle Jugend der römisch-katholischen Landeskirche Uri verantwortlich, von der dieser Text zur Verfügung gestellt wurde.
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