Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe im Kanton Uri ist aufgehoben. Die Sicherheitsdirektion hat die Massnahme am Dienstagmittag ausser Kraft gesetzt. Grund dafür sind die flächendeckenden Niederschläge und die gesunkenen Temperaturen der vergangenen Tage, teilt die Sicherheitsdirektion mit.
Ganz gebannt ist die Gefahr allerdings noch nicht: Die Waldbrandgefahr im Kanton Uri wird weiterhin als erheblich eingestuft. Die Bevölkerung wird deshalb aufgefordert, beim Feuern im Wald und im Freien weiterhin vorsichtig zu sein.
Wer ein Feuer entfacht, soll ausschliesslich fest eingerichtete Feuerstellen benutzen und diese nie unbeaufsichtigt lassen. Bei starkem Wind soll ganz auf Feuer verzichtet werden. Vor dem Verlassen der Feuerstelle müsse zudem sichergestellt werden, dass Feuer und Glut vollständig erloschen sind. Auch brennende Zigaretten und Streichhölzer dürfen nicht weggeworfen werden.
Trotz der Niederschläge bestehe weiterhin die Gefahr, dass etwa durch weggeworfene Raucherwaren oder Funkenflug eines Grillfeuers ein Brand entsteht. Den Anweisungen der lokalen Behörden sei deshalb weiterhin Folge zu leisten. (rem)

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.