Den Auftakt der Feuerwehr-Kurse im Frühjahr 2026 machte der bewährte Grundkurs für Feuerwehrangehörige. Für die Ortswehren bedeutet dieser Kurs einen echten Gewinn. «Die neuen Mitglieder bringen schon früh das nötige Rüstzeug mit und können ab der ersten Frühjahrsprobe aktiv mitwirken», heisst es in einer Mitteilung des Kantons Uri.
Nach den Sportferien stand der neu konzipierte Grundkurs für Gruppenführer an. Er wurde komplett überarbeitet nach den aktuellen Vorgaben der FKS (Feuerwehr Koordination Schweiz) und optimal auf das Ausbildungszentrum Krump abgestimmt. Dieser Kurs wird künftig jährlich durchgeführt. Er schliesse eine wichtige Lücke und bildet den Grundstein für eine gesunde Struktur in den Wehren.
Wichtige Arbeit im Hintergrund
Wie der Kanton weiter schreibt, trafen sich Ende März die Kommandanten zum traditionellen Weiterbildungskurs zum Thema Brandschutz. An vier praxisnahen Posten wurde intensiv gearbeitet, ausprobiert und diskutiert, vom technischen Brandschutz über Brandmeldeanlagen bis hin zu Entrauchungs- und Sprinklersystemen. Der Grundkurs für Atemschutzgeräteträger in der Karwoche zählte mit 16 Personen eher zu den kleineren Kursen. «Doch genau das eröffnete neue Chancen. Der Kurs wurde überarbeitet, modernisiert und intensiv betreut», so die Verantwortlichen. Im kommenden Jahr ist ein viertägiger Pilotkurs geplant.
Nach Ostern folgte der Grundkurs für angehende Feuerwehr-Offiziere. Fünf intensive Tage tauchten eine Teilnehmerin und 19 Teilnehmer in die Welt der Einsatzführung ein. Weniger sichtbar, aber unverzichtbar, ist der Grundkurs für Materialwarte. Hier geht es nicht um den Einsatz an vorderster Front, sondern um das, was diesen überhaupt erst möglich macht: Material, das funktioniert.
Im zweiten Halbjahr stehen weitere abwechslungsreiche und praxisnahe Kurse an. Ein Höhepunkt wird dabei der Grundkurs für Kommandanten im November sein. (zvg/inf)


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