Ruedi Wechsler
Ruedi Wechsler
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Ruedi Wechsler
Ruedi Wechsler
Engelberg hat unbestritten einen der schönsten und beliebtesten Golfplätze (18-Loch) weit und breit und ist zugleich ein Mekka für Golferinnen und Golfer. Eingebettet zwischen Titlis, Grassengrat, Spannort und Wissberg ganz hinten im Talkessel, sorgen sieben Greenkeeper für Top-Platzverhältnisse.
Der Ambassador Club Unterwalden hat in enger Zusammenarbeit mit dem Golfclub Engelberg-Titlis 2003 die Unterwaldner Golfmeisterschaft ins Leben gerufen. Der Jubiläumsanlass musste um einen Tag verkürzt werden – der Freitag fiel dem herbeigesehnten Regen buchstäblich ins Wasser. Am Samstagmorgen folgte der Startschuss. Neue Unterwaldner Golfmeisterin ist Silvia Bernini und neuer Golfmeister Lukas Wyss. Die Rangverkündigung und das Nachtessen fanden im feierlichen Rahmen im Terrace statt.
Tagsüber zeigte sich die vielfältige Unterwaldner Golfgilde auf dem Grün.
Yvonne und Bärti von Deschwanden: Golfsport verleiht Energie
Ein Freudentag ist es auch für die Präsidentin des Golfclubs Engelberg-Titlis und ehemalige Regierungsrätin, Yvonne von Deschwanden: «Der Übergang von der Politik ins Privatleben war schwierig. Ich vermisste meine Arbeit, das Team und die Tagesstruktur. Dank des Golfsports habe ich mich wieder gefangen», sagt von Deschwanden. Sie trat vor drei Jahren in die Fussstapfen von Markus Thumiger und fügt an: «Ich habe gerne Personen um mich herum, kann gut auf die 550 Mitglieder zugehen und liebe es, Verantwortung zu tragen. Drei bis viermal pro Woche stehe ich auf dem Golfplatz.» Auf die prominenten Mitglieder Ottmar Hitzfeld, die Schwestern Dominique und Michelle Gisin und Marco Odermatt ist sie besonders stolz.
Ihr Mann Bärti übt diesen Sport – oder auch Spiel genannt – schon 30 Jahre aus. «Walti Gabriel hat mich zum Golfen animiert und mir versichert, dass ich damit einen schönen Lebensabend verbringen werde. Das hat sich vollumfänglich bestätigt und ich empfinde dies als grosses Geschenk, dass ich mit 87 Jahren noch auf dem Golfplatz stehen darf», erwähnt er überglücklich. «Die Natur und die Berge verleihen mir viel Energie und die nötige Gesundheit», so von Deschwanden.
Walti Gabriel und Res Schmid: Networking und Demut
Der Wolfenschiesser Walti Gabriel schätzt die Nähe zum Golfplatz und erwähnt: «Hier bewege ich mich in der Natur, ich kann allein spielen und mein Gegner ist der Platz. Golfen lernt man nie, ich kann so gut werden, wie ich will und kann es einfach nie. Das ist Ansporn genug, um weiterzumachen.» Das Networking ist ihm wichtig, weil er mit seinem Geschäft in der Region verwurzelt ist.
Regierungsrat Res Schmid wurde von Bärti von Deschwanden für den Golfsport motiviert. «Das Spiel mit dem Golfball ist für mich Freude pur, erfordert geistige Konzentration, den richtigen Blick und der ganze Bewegungsablauf muss stimmen. Eine Prise Demut für den nächsten Schlag gehört für mich dazu», so der gebürtige Berner Oberländer.
Lällizünfter: Kameraden auf dem «grünen Teppich»
Auf dem Grün in Engelberg anzutreffen sind auch Peter Jakober, Stefan Bucher und Stefan Krummenacher von der Lällizunft Sarnen. Peter Jakober findet auf dem «grünen Teppich» den Ausgleich zum beruflichen Alltag und sagt: «Hier begegne ich guten Kameraden und erlebe die unterschiedlichsten Jahreszeiten der Natur.»
Stefan Bucher wurde von seinem Vater aufgefordert, ein wenig Sport zu treiben, und darum sei er nun auf einem der schönsten Golfplätze anzutreffen. Neumitglied Stefan Krummenacher ist bereits ein Routinier im Golfsport und meint: «Im Verein fühle ich mich gut aufgehoben, meinen Ehrgeiz habe ich etwas gezügelt und ich bin inzwischen demütiger geworden.»
Benji Furrer: Beruf und Berufung zugleich
Geschäftsführer Benji Furrer organisiert mit seinem Team von Mai bis Oktober zwischen 70 und 80 Turniere. «Unser Credo sind Freundlichkeit, gute Betreuung und der persönliche Kontakt. Ich schätze die Flexibilität und mein Beruf ist Berufung zugleich.»
Furrer gewann die Unterwaldner Golfmeisterschaft schon mehrmals und für ihn ist diese Sportart eine der faszinierendsten und schwierigsten überhaupt. «Erforderlich sind gute Koordination, der nötige Rhythmus und der mentale Aspekt», so der Engelberger.
OK-Präsident Ivo Mathis: Unerklärliche Faszination
OK-Präsident Ivo Mathis kommt auf dem Grün regelrecht ins Philosophieren: «Die Faszination Golfen kann ich nicht erklären. Für mich ist es eine individuelle Sportart und jeder ist für sich selbst verantwortlich. Gleichzeitig spiele ich gemeinsam mit andern mit unterschiedlichstem Niveau und das möglichst mit der nötigen Coolness», sagt der Alpnacher.
Ranglisten gibt es hier.





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