An der Gemeindeversammlung vom Montag stimmten die Udligenswilerinnen und Udligenswiler über mehrere Vorlagen ab. Dazu zählt der Aufgaben- und Finanzplan 2025 bis 2028 mit Budget und Steuerfuss für 2025.
Die Gemeinde rechnet im Budget mit einem Plus von rund 4,47 Millionen Franken. Dies bei einem Aufwand von rund 19 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 23,5 Millionen Franken. Grund für das hohe Plus sei die Aufwertung einer bestehenden Liegenschaft der Gemeinde infolge einer Zonenplanrevision, wie die Gemeinde in der Botschaft zum Budget geschrieben hatte.
Der Aufgaben- und Finanzplan sowie das Budget 2025 wurden «von den 121 anwesenden Stimmberechtigten grossmehrheitlich genehmigt», teilte die Gemeinde am Dienstag mit. Die vorgeschlagene Steuersenkung von 1,85 auf 1,8 Einheiten wurde von den Stimmberechtigten ebenfalls gutgeheissen.
Feuerwehr erhält mehr Sold
Weiter stimmte die Udligenswiler Bevölkerung über die Ortsplanungsrevision ab. Bereits 2020 hatten die Gemeinde und die Ortsplanungskommission ein neues Siedlungsleitbild entwickelt, worauf nun die Gesamtrevision der Ortsplanung folgte. Dieser habe die Bevölkerung «grossmehrheitlich zugestimmt», heisst es in der Mitteilung weiter. Eine Einsprache zum Thema wurde abgewiesen.
Zugestimmt hatten die Anwesenden auch der Änderung des Reglements über die Organisation der Feuerwehr. Dieses sieht eine Erhöhung der Feuerwehrersatzabgabe für Personen zwischen 21 und 50 Jahren von 3 auf 4,5 Promille des im Kanton Luzern steuerbaren Einkommens vor. Mit der Anpassung wird der Feuerwehrsold erstmals seit 22 Jahren erhöht und es wird «sichergestellt, dass ein erheblicher Teil der Kosten der Feuerwehr durch Gebühren gedeckt wird». (spe/gwa)
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