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Finanzen

Udligenswil budgetiert ein Plus – künftig sollen die Steuern sinken

Für nächstes Jahr rechnet der Gemeinderat mit einem Überschuss. Auch mittelfristig sieht es gut aus. Darum soll der Steuerfuss schrittweise von 1,85 auf 1,75 Einheiten gesenkt werden.

Blick auf Udligenswil.
Bild: Bild: Boris Bürgisser (23. Juni 2020)

Das Budget 2023 der Gemeinde Udligenswil sieht ein Plus von 102’000 Franken vor, wie diese mitteilt. Der Aufwand beträgt rund 17,6 Millionen Franken. Auch mittelfristig seien die Finanzaussichten günstig. Daher will der Gemeinderat den Steuerfuss von aktuell 1,85 Einheiten schrittweise senken: auf 1,8 Einheiten für 2025 und auf 1,75 Einheiten für 2027.

Die Gemeinde verfüge über ein «komfortables Reservepolster», wie sie schreibt. «Trotz geplanter Investitionen und einer damit verbundenen Steigerung der Nettoschuld rechnet der Gemeinderat auch in den kommenden Jahren mit Ertragsüberschüssen.»

Beim Budget 2023 sorgen diverse Faktoren für Mehrausgaben: Ergänzungsleistungen, Prämienverbilligung, Restfinanzierung der Pflegeleistungen, steigende Zinskosten aufgrund der Marktsituation und höhere Zahlungen in den Finanzausgleich und steigende Energiekosten. Auf der anderen Seite habe man «die nicht gebundenen Ausgaben konsequent hinterfragt und nötigenfalls gekürzt».

Die Investitionsrechnung sieht für 2023 Gesamtausgaben von 3,9 Millionen Franken vor. In Udligenswil stünden in den kommenden Jahren mit dem Bau des Ökihofs, dem behindertengerechten Umbau der Bushaltestellen und der energetischen Sanierung der Schulanlage Bühlmatt hohe Investitionen an. (std)

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