Kanton Uri

Mit Neugier und Werkzeug in die Berufswelt

Der neue Tüftelpark Uri will Kinder und Jugendliche für Technik und Mint-Berufe begeistern. Erste Kurse starten im Herbst 2026 am BWZ Uri.

Mit dem im März 2026 gegründeten Verein «tüftelPark Uri» erhält der Kanton Uri ein neues Bildungsangebot, das Kinder und Jugendliche früh für Technik begeistert und mittel- bis langfristig dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Möglich wird der Aufbau durch einen Förderbeitrag der Dätwyler Stiftung, die als Erstunterstützerin das Projekt über die drei Aufbaujahre begleitet, wie es in einer Mitteilung des Tüftelparks heisst.

Fotos von der ersten Pilotdurchführung im BWZ Uri. Die Schülerinnen und Schüler lernen spielerisch den Zugang zum Programmieren mit einem Arduino.
Bild: zvg

Der Tüftelpark Uri richtet sich an Kinder und Jugendliche von 9 bis 16 Jahren und will sie für Mint-Themen gewinnen. Das Konzept verbindet Schule, Freizeit und Berufswelt: In Workshops, Tüftelcamps und beim Express-Schnuppern erhalten sie Einblicke in Urner Lehrbetriebe.

Vom Pilotprojekt zur regionalen Plattform

Dass das Konzept funktioniere, zeigten Pilotdurchführungen im November und Dezember 2025: Mehrere Schulklassen aus dem Kanton Uri besuchten am BWZ Uri Kurse zu Themen wie CAD-Zeichnen und Programmieren.

Getragen wird der Verein von einem breit abgestützten Vorstand. Zum Präsidenten wurde Martin Aschwanden, Geschäftsführer der ComDataNet AG, gewählt; das Vizepräsidium übernimmt Christine Stadler, Rektorin des BWZ Uri. Weitere Vorstandsmitglieder sind Gregor Bless (Bless AG), Franz Epp (Steibock AG), Benjamin Ferrari (Lehrer Gemeinde Schattdorf) sowie Thomas Tresch (binary one). Die Geschäfts- und Programmleitung liegt bei der 2point engineering GmbH, die bereits den Tüftelpark Pilatus und den Tüftelpark Rigi verantwortet.

Der Vorstand (von links): Benjamin Ferrari, Gregor Bless, Christine Stadler, Martin Aschwanden und Thomas Tresch – auf dem Bild fehlt Franz Epp.
Bild: zvg

«Mit dem Tüftelpark Uri schaffen wir eine Plattform, auf der Kinder und Jugendliche ihre Talente entdecken und die Berufswelt aktiv erleben können. Gleichzeitig stärken wir die Verbindung zwischen Schule, Wirtschaft und Berufsbildung in der Region», wird Martin Aschwanden in der Mitteilung zitiert.

Nachhaltiger Aufbau im Kanton Uri

Die Vereinsgründung bildet die Grundlage für den nachhaltigen Aufbau des Angebots im Kanton Uri. «Mit dem Tüftelpark Uri entsteht ein inspirierender Lernort, an dem Kinder und Jugendliche ihre Kreativität, Neugier und Freude am praktischen Gestalten entfalten können. Ein Engagement, das die Dätwyler Stiftung aus Überzeugung unterstützt», wird Markus Arnold, Fachspezialist Förderaktivitäten der Dätwyler Stiftung, zitiert.

Die ersten Angebote starten im Herbst. Am 23. September kann der eigene Bluetooth-Lautsprecher gebaut werden und am 11. November gibt es eine Einführung ins CAD – Konstruieren am Computer. Beide Angebote sind ab 10 Jahren und der Durchführungsort ist im BWZ Uri. (zvg)

Weitere Informationen unter www.tueftelpark.com sowie www.tueftelpark-uri.ch.

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