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Altdorf

Trotz Verbot: Unbekannte entfachen Feuer – die Polizei sucht Zeugen

Bereits seit Mitte April dürfen im Wald und in Waldesnähe im Kanton Uri keine Feuer angezündet werden. Nun kam es in Altdorf dennoch zu einem Brand. Von der Täterschaft fehlt jede Spur.
Im Kanton Uri gilt im Wald und in Waldesnähe ein Feuerverbot.
Bild: Michael Buholzer/Keystone

Bei der Feuerstelle unterhalb des Forstwerkhofs Vogelsang in Altdorf hat es am Mittwochnachmittag kurz vor 16 Uhr gebrannt. Das teilt die Kantonspolizei Uri mit. Die umgehend aufgebotene Feuerwehr Altdorf habe den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen können. Es entstand kein Sachschaden.

Trotz des aktuell geltenden Feuerverbots im Wald und in Waldesnähe sei das Feuer an einer offiziellen Feuerstelle entfacht worden. Die Täterschaft ist bislang unbekannt, wie es weiter heisst.

Kapo sucht Zeugen

Um die Täterschaft zu ermitteln, ist die Kantonspolizei Uri auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen: Wer am Mittwoch im Bereich des Brandortes Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zur Täterschaft machen kann, soll sich umgehend unter der Telefonnummer 041 874 5353 melden.

Erinnerung: Es gilt kantonales Feuerverbot!

Wie die Sicherheitsdirektion Uri bereits Mitte April bekannt gegeben hat, gilt im gesamten Kanton ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Konkret ist es verboten:

Im Wald und an Waldrändern (50 Meter Abstand) Feuer zu entfachen (gilt auch für eingerichtete Feuerstellen sowie für mitgebrachte Holz/Kohle-Grills)

Im übrigen Kantonsgebiet an unbefestigten Feuerstellen Feuer zu entfachen

Feuerwerk abzubrennen

Höhenfeuer zu entfachen

Heissluftballone oder «Himmelslaternen» steigen zu lassen

Brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

Die Feuerwehren, die Forstfachleute des Kantons Uri und die Kantonspolizei danken der Bevölkerung «für das achtsame Verhalten, damit Bevölkerung und Natur vor Schäden bewahrt werden können».

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