Zug Tourismus hat 2025 deutlich mehr Gäste verzeichnet. An der Generalversammlung im Switzerland Innovation Park in Rotkreuz zog die Organisation eine positive Bilanz, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus nahmen daran teil.
Die Zahl der Logiernächte stieg gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent. Die Website verzeichnete laut Zug Tourismus rund 1,5 Millionen Aufrufe – mehr als doppelt so viele wie noch im Jahr 2023 und ein neuer Höchstwert. Parralel dazu habe man auch die mediale Präsenz «markant» steigern können, schreibt Zug Tourismus.
Neben der Vermarktung setzt die Organisation zunehmend auf Themen wie Nachhaltigkeit und regionale Identifikation. Im Kanton beteiligen sich mittlerweile 32 touristische Betriebe am Nachhaltigkeitsprogramm «Swisstainable». Das sind laut Mitteilung 39 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch das Angebot kostenloser ÖV-Nutzung über die Zug Card wurde stärker genutzt: Während des Sommerhalbjahres wurden knapp 2700 Aktivierungen registriert.
Der Präsident wurde wiedergewählt
Tourismusdirektor Dominic Keller sagte an der Versammlung, neben Gästen solle sich auch die Bevölkerung stärker mit der Region identifizieren. Veranstaltungen wie die «Happy Day»-Suppenaktion oder der Gastauftritt am Zürcher Sechseläuten seien Teil dieser Strategie. Für das laufende Jahr verweist Zug Tourismus zudem auf das geplante Morgarten-Freilichtspektakel, das im August Premiere feiert.
An der Generalversammlung genehmigten die Mitglieder Jahresrechnung, Budget und Jahresprogramm einstimmig. Präsident Andreas Zgraggen sowie die übrigen Vorstandsmitglieder wurden bestätigt.
Ein wichtiges Thema bleibt die geplante Revision der Beherbergungsabgabe. Diskutiert wird eine Erhöhung auf 3.50 Franken pro Übernachtung. Der politische Entscheid dazu steht noch aus. Zug Tourismus argumentiert, zusätzliche Einnahmen seien nötig, um Angebote wie die Zug Card oder digitale Gästedienste langfristig finanzieren zu können. Ohne zusätzliche Mittel könnten gewisse Leistungen künftig eingeschränkt werden.



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