Ein Motorradlenker war am Freitagvormittag gegen 11.45 Uhr auf der Richisauerstrasse von Richisau talwärts in Richtung Klöntal unterwegs, wie die Kapo Glarus in einem Bulletin mitteilte.
«In einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und geriet am Kurvenausgang auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen», so die Polizei.
Durch den Aufprall wurde der Motorradlenker über das Auto geschleudert und verlor dabei seinen Sturzhelm. Er erlitt unbestimmte Verletzungen und wurde von der Rega in ein Zentrumsspital geflogen. Der Personenwagenlenker sowie dessen Mitfahrer zogen sich gemäss Polizeiangaben leichte Schürfungen zu. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Die Richisauerstrasse musste für die Bergungs- und Räumungsarbeiten während knapp zwei Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr stand zur Beseitigung ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten im Einsatz.
Trotz des dichten Freizeitverkehrs kommt es am Pragel zum Glück nur gelegentlich zu Motorradunfällen. Am Mittwochmittag, 28. August 2024, fuhr ein 73-jähriger Motorradlenker vom Pragelpass in Richtung Muotathal. Im Gebiet Müsenbalm bremste er stark ab und kam dabei ohne Fremdeinwirkung zu Fall. Beim Sturz zog sich der Motorradfahrer erhebliche Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Rentner von der Feuerwehr Muotathal zum Rettungs-Helikopter transportiert, welcher beim Hölloch gelandet war. Die Rega flog den Verletzten anschliessend ins Spital.
Am Mittwoch, 8. September 2021, verunfallte ein Motorradlenker auf der Pragelstrasse in Muotathal. Er war um 15.30 Uhr auf der Glarner Seite bergwärts unterwegs, als ihm ein Personenwagen entgegenkam. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der Zweiradlenker auf einen Ausstellplatz aus, wo er zu Fall kam. Dabei erlitt der 57-Jährige erhebliche Verletzungen und wurde von der Rega hospitalisiert. Seine Mitfahrerin blieb unverletzt. Das entgegenkommende Fahrzeug hielt kurz an, setzte seine Fahrt aber anschliessend fort. gh


Kommentare
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Es reicht.
Jedes Jahr verunglücken Tausende völlig sinnlos.
Die Paraplegiker Zentren sind voll mit jungen Menschen die sie Kontrolle über Töff verloren haben.
Wer zahlt die ganzen Folgekosten???
In den Paraplegiker Zentren hatt es auch viele welche von einer Leiter gestürzt sind oder einen Arbeitsunfall hatten oder in den Bergen verunglückt sind.
Also kann es nicht sein das es voll von jungen Töfffahrern ist, vielleicht maximal halbvoll.
Und ganz klar sind nichtmal immer die Töfffahrer schuld, weshalb also so ein reisserischer Komentar?
Es werden immer noch mehr Töfffahrer von Autofahrern "übersehen" und abgeschossen als das sie selber einen Unfall verursachen.