In Richenthal auf Gemeindegebiet von Reiden hat in der Nacht auf Samstag eine Scheune gebrannt. Der Brand wurde gegen 3.40 Uhr gemeldet, so die Luzerner Polizei in einer Mitteilung. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand die Scheune bereits in Vollbrand, wie Roland Röthlin, Feuerwehrkommandant der Feuerwehr Wiggertal, auf Anfrage sagt.
Gemäss Aussagen von Röthlin gegenüber Tele 1 habe sich die Besitzerfamilie zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit befunden und sei von Nachbarn betreut worden.
Durch die Einsatzkräfte konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, ein Abbrennen der Scheune war jedoch nicht mehr zu verhindern, so die Polizei am Montag. Ein Feuerwehrmann musste zur Kontrolle ins Spital.
Rund ein Dutzend Schweine, mehrere Dutzend Ferkel sowie ein Kalb verendeten durch den Brand oder mussten aufgrund der erlittenen Verletzungen erlöst werden. Über 100 Tiere konnten gerettet werden. Der Sachschaden kann nicht beziffert werden.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Wiggertal und Zofingen, der kantonale Feuerwehrinspektor sowie der Rettungsdienst 144. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand von Ermittlungen.
Bereits im Juli 2023 hatte es ganz in der Nähe gebrannt. Damals kamen rund 400 Ferkel ums Leben, eine Person wurde verletzt . Der Brand war damals durch das Pressen von Heuballen verursacht worden, wodurch ein Traktor Feuer fing. Das Feuer griff innert kürzester Zeit auf die Scheune über. Die Scheune wurde dabei komplett zerstört. (rem/zfo)



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