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Theater Alpnach

Was um Himmelswillen ist denn da los?

Bald startet im Theater Alpnach die Theatersaison. Auftakt ist die schwarze Komödie «Chaos beim Bestatter», die am 7. März ihre Premiere feiert.

Der Bestatter Guido Späck versteht die Welt nicht mehr. Gut – mit Blick auf die aktuelle Weltlage ist er da bei weitem nicht der Einzige. Bei ihm aber ist das Problem ganz einfach und fassbar: Es stirbt niemand mehr. Was bei vielen Leuten ein glückliches Gefühl auslöst, sorgt beim Bestatter, dessen Einnahmen nun mal vom Sterben abhängig sind, für tiefes Stirnerunzeln.

Morgenröte zieht auf, als ihm ein reicher Fabrikant einen unglaublichen «Deal» anbietet. Gedrängt durch seine missliche Finanzlage macht er widerwillig mit. Wenn er gewusst hätte, was alles auf ihn zukommt. Ein Chaos beim Bestatter bahnt sich an.

Das Bestattungsteam in heikler Mission (von links: Oski Langensand, Thomas Bächler, Priska Bienz, Tanja Küchler, Silvia Mathis).
Bild: zvg

Die Autorin Winnie Abel hat diese süffisante Theatergeschichte mit dem Titel «Chaos beim Bestatter» erschaffen. Sie ist in Südhessen aufgewachsen und hat dort jahrelang in einer Theatergruppe mitgespielt. Winnie Abel ist 40 Jahre alt, gelernte Journalistin und arbeitet als Redakteurin fürs ZDF. Sie zählt zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Autorinnen im Bereich des Amateur- und Boulevardtheaters im deutschsprachigen Raum. Ihre Stücke zeichnen sich durch humorvolle Alltagsbeobachtungen, pointierte Dialoge und lebendige Figuren aus. Sie werden von zahlreichen Bühnen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg aufgeführt.

Winnie Abel ist eine dynamische Frau, die der klassischen, etwas verstaubten Theatergattung «Schwank» frischen Wind einhaucht. Ihr Stück «Chaos beim Bestatter» ist intelligent gemacht und urkomisch, ohne je platt oder derb zu wirken. Eine überdrehte Geschichte voller Witz und Überraschungen, die das Publikum glänzend unterhält.

Das neue Co-Regieteam mit Angi Mathis und Beni Gerig meistert seine erste Theaterinszenierung hervorragend. Auf ruhige, aber bestimmte Art haben die beiden das Spielerteam in ihre Rollen eingeführt und mit ihnen zusammen dieses Stück einstudiert. Dabei haben sie sich mit dieser Theater-Literatur keine leichte Aufgabe ausgesucht. Erstmals in seiner langjährigen Geschichte führt das Alpnacher Theater eine schwarze Komödie auf. Doch ganz so düster kommt sie dann doch nicht daher und der ausgeprägte Humor lässt sich bestens konsumieren. Es darf auf jeden Fall viel gelacht werden. (zvg)

Am 7. März fällt mit der Premiere der Startschuss zur Alpnacher Theatersaison 2026. Der Vorverkauf läuft seit dem 9. Februar 2026 auf Hochtouren. Aktuelle Informationen können im Internet unter www.theater-alpnach.ch eingesehen werden.

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