In der Stadt Luzern sollen ÖV, Velo- und Autoverkehr auf einigen Hauptverkehrsachsen neu organisiert werden, um den Verkehrsfluss um den Bahnhof Luzern zu verbessern. Ab Dezember werden in zwei Etappen Massnahmen getestet – etwa die Umwandlung von Bus/Autospuren in reine Busspuren oder Umweltspuren (Bus & Velo) – und nach einer Evaluation definitiv umgesetzt werden.
Nun äussert sich der TCS in einem offenen Brief zu den Massnahmen. Er zeigt sich offen für die Verkehrsversuche und begrüsst, dass diese nicht definitiv, sondern testweise eingeführt werden. Gut findet der TCS auch, dass «bereits nach wenigen Monaten» überprüft werden soll, ob die Massnahmen Wirkung zeigen. Dabei fordert die Organisation, dass sie – wie von Stadt und Kanton versprochen – ins Monitoring eingebunden wird, und dass bei «erkennbaren Fehlwirkungen» rasch gehandelt wird.
In Bezug auf die zweite Etappe der Massnahmen ab Dezember 2027, bei der Busspuren auf der Seebrücke getestet werden sollen, hat der TCS jedoch «grosse Vorbehalte». Dass dem Autoverkehr in beide Richtungen nur noch eine Fahrspur zur Verfügung stehen solle, könne er «nicht akzeptieren».
Im Brief fordert der TCS auch ein Reporting für selbststeuernde Ampeln, die den Verkehr verflüssigen sollen. Diese sollen nicht «politisch gesteuert» sein. Er lehnt Ampeln ab, «die vor allem als Dosierstellen eingesetzt werden und den Verkehr künstlich stauen». (gwa)



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