Braucht ein Spital Blut für eine Notoperation, hat die Blutgruppe des Patienten aber nicht vorrätig, muss es schnell gehen. Jetzt müssen die regionalen Blutspendezentren reagieren – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Beim Blutspendezentrum in Luzern werden für den Transport von Blutkonserven vermehrt Taxis aufgeboten. Verantwortlich für die so genannten «Blutfahrten» ist Roland Müller, Chef von Taxi 2000. Vier bis fünf Mal pro Woche sind Müller und seine Chauffeure notfallmässig im Einsatz. Für das Blutspendezentrum in Luzern ist die Zusammenarbeit ein Glücksfall. Denn würden die Spitäler eigene Fahrzeuge zur Abholung schicken, würde das zu lange dauern.
Pascal Imbach

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