Bei einem Tauchgang im Zugersee sind am Freitagnachmittag zwei Männer im Alter von 63 und 25 Jahren verunfallt. Sie befanden sich in rund 40 Metern Tiefe, als der Ältere plötzlich unkontrolliert und schnell aufstieg. Daraufhin habe sich der 25-Jährige für einen langsameren Notaufstieg entschieden, teilt die Kantonspolizei Schwyz mit.
Der jüngere Taucher habe nach dem Aufstieg Anzeichen einer Dekompressionskrankheit verspürt, heisst es. Die beiden Männer alarmierten den Rettungsdienst. Nach einer medizinischen Versorgung vor Ort wurden sie für weitere Untersuchungen in eine Spezialklinik in Überlingen in Deutschland geflogen, welche über eine Druckkammer verfügt. Die beiden Männer konnten die Klinik am Folgetag unverletzt verlassen.
Für die Bergung musste die Zugerstrasse in Arth während rund einer Stunde in beide Richtungen gesperrt werden. Die Kantonspolizei Schwyz hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (cgl)


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