An der Generalversammlung der SVP Uri bildete der Höhepunkt des Abends Wahl des Vorstandes. Zur Freude der Mitglieder stellten sich die Parteipräsidentin Claudia Brunner sowie der Kassier Christian Schuler und Miriam Aschwanden als Sekretärin für weitere zwei Jahre zur Verfügung, wie die Partei mitteilt. Die Anwesenden würdigten die bereitwilligen Personen mit der Wiederwahl und bestätigten dies mit einem herzlichen Applaus. Eine Änderung ergab sich jedoch beim Amt des Vizepräsidenten, da Martin Huser von seinem Amt demissionierte. Als Nachfolger wurde der SVP-Landrat Reto Tresch aus Schattdorf gewählt. Er bedankte sich vor den Mitgliedern für das Vertrauen und bekräftigte, dass er mit vollem Elan und Engagement im Vorstand mitwirken werde.
Die Parteipräsidentin Claudia Brunner zeigte sich erfreut, dass 45 Personen der Einladung zur GV im Restaurant Zum schwarzen Löwen in Altdorf gefolgt sind und die Mitgliederzahl in der SVP Uri zugenommen hat, schreibt die Partei. Dies würdigte sie mit einer Begrüssungsrede und einem umfangreichen Jahresbericht, in welchem sie das spannende und vielseitige vergangene Jahr erläuterte, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Jahresrechnung wurde von Martin Huser, in Vertretung des Kassiers Christian Schuler vorgestellt, und überzeugte die Anwesenden mit einem positiven Rechnungsabschluss.
Keine Überraschungen bei den Parolen
Am Schluss der Traktandenliste folgten die beiden Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni, welche von der Parteipräsidentin vorgestellt wurden. Sie erläuterte bei der Nachhaltigkeitsinitiative verschiedene Fakten und Zahlen, warum dieser zugestimmt werden sollte. Sie habe die Zuhörer mit stichhaltigen Argumenten überzeugt und wies darauf hin, dass die Infrastruktur in der Schweiz nicht mit «dieser masslosen Zuwanderung» mithalten kann. Infolgedessen würden wir bereits heute leiden, etwa aufgrund mehrerer Staustunden, der Wohnungsnot, der steigenden Mietpreise und hoher Kaufpreise für Wohneigentum, des sinkenden Bildungswesens, des Gesundheitswesens, das immer mehr an den Anschlag komme und enorme Kosten verursache, des überfüllten ÖVs, der steigenden Kriminalität, des Verlusts unserer Heimat und Identität. Die Versammlung habe sich einer Meinung gezeigt und die einstimmige Ja- Parole gefasst.
Das gleiche Abstimmungsverhalten zeigte sich bei der Änderung des Zivildienstgesetzes. Man war sich einig, dass die Armee eine Personalaufstockung brauche. Die Anregung aus der Versammlung war jedoch, dass bis 2009, als es noch die zuständige Zulassungskommission gegeben hat, weitaus weniger Gesuche in den Zivildienst bewilligt worden seien. (mka)

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