Die Analyse der Gemeinde zeigt eine Nettoverschuldung von rund 4300 Franken pro Einwohner, mit einer prognostizierten Zunahme auf über 9100 Franken. «Für die SVP ist klar: Diese Entwicklung ist inakzeptabel», teilt die Partei mit. Laut Vize-Präsident Sebastian Kühn wäre eine Pro-Kopf-Verschuldung von über 9000 Franken nicht vertretbar. Die SVP fordert deshalb eine strikte Priorisierung der Investitionen, eine kritische Überprüfung der Aufgaben sowie eine wirksame Begrenzung des Wachstums der Verwaltung und der wiederkehrenden Kosten.
Die Partei lehnt Steuererhöhungen klar ab. Bereits heute gehört Stans zu den Gemeinden mit der höchsten Steuerbelastung im Kanton. Dank der positiven Entwicklung der Steuererträge sei es möglich, den Steuerfuss zu halten. Landrat Toni Niederberger, Präsident der Ortspartei SVP Stans, wird in der Mitteilung so zitiert: «Die Ziele müssen primär durch Ausgabendisziplin und Effizienzsteigerungen erreicht werden, nicht durch zusätzliche Belastungen der Steuerzahlenden».
Langfristige Perspektive gefordert
Die SVP unterstützt die jährliche Berichterstattung und verlangt eine transparente Darstellung der Auswirkungen grosser Investitionen auf Abschreibungen, Zinsbelastung, Verschuldung und Steuerfuss. Zudem solle die Gemeinde über 2031 hinaus aufzeigen, wie sich geplante Projekte langfristig auf den finanziellen Handlungsspielraum auswirken.
Die SVP Stans unterstütze notwendige Investitionen in Schulen und Infrastruktur, fordert aber wirtschaftliche Lösungen und klare Prioritäten. Die langfristige Zielgrösse einer Nettoverschuldung von 3500 Franken pro Einwohner müsse verbindlich angestrebt werden. Eine nachhaltige Finanzpolitik brauche Mut zu klaren Entscheidungen – nicht höhere Steuern, so die Stanser SVP. (zvg)

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