Sursee

Wie soll das Spitalareal künftig aussehen? Jetzt startet die Testplanung

Ab 2034 wird das aktuelle Spitalareal in Sursee frei werden. Der Kanton Luzern und die Stadt wollen nun gemeinsam abklären, wie das Areal zukünftig genutzt werden kann.
Auch die Bevölkerung kann bei der Zukunft des Areals mitreden.
Bild: Nadia Schärli
(Sursee, 01. 01. 21)

Das Luzerner Kantonsspital Sursee und das Pflegezentrum Seeblick ziehen nach Schenkon um. Zurück bleibt ein Areal, welches voraussichtlich ab 2034 für neue Nutzungen zur Verfügung steht. «Das rund 47'500 Quadratmeter grosse Areal bietet die Chance, an attraktiver Lage ein neues Quartier mit Wohnraum, Begegnungsorten und Freiräumen zu entwickeln», schreibt das Luzerner Finanzdepartement in einer Mitteilung. Jetzt startet der Kanton, zusammen mit der Stadt Sursee, die Testplanung für die Zukunft des Areals.

Drei Planungsteams sollen unterschiedliche Lösungsansätze erarbeiten. Diese bilden dann die Grundlage für die weiteren Planungsschritte. Auch rund 550 schriftliche Rückmeldungen der Bevölkerung sollen in die Testphase einfliessen, schreibt das Finanzdepartement weiter. Die Entwicklung des Spitalareals sei für Sursee eine grosse Chance. «Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung frühzeitig einzubeziehen und ihre Anliegen ernst zu nehmen», lässt sich Regierungsrat Reto Wyss zitieren.

Die Teams schaffen vorerst nur die Grundlagen

In der Testplanung gehe es vor allem darum, zu untersuchen, welche Teile der Gebäude erhalten, umgenutzt oder ersetzt werden sollen. Dabei werde auch die Möglichkeit einer Zwischennutzung geprüft. Die Testplanung werde ebenfalls zeigen, wie die weiteren Entwicklungsschritte aussehen könnten und wie sich das überbaute Areal ins bestehende Siedlungs- und Landschaftsbild einfügen lasse. Ebenso werde «preisgünstiger und gehobener Wohnraum» für die Zukunft des Areals angestrebt.

Das momentane Planungsverfahren habe dabei nicht das Ziel, ein Siegerprojekt zu wählen. Es gehe lediglich darum, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen dann als Grundlage für die weiteren Schritte. Die Ergebnisse dieses Verfahrens sollen im Sommer 2027 veröffentlicht werden. (mig)

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