Das Projekt Alea in Sursee hat eine wichtige Hürde genommen: Die Stadt hat die Baubewilligung für das geplante Wohn- und Arbeitsquartier erteilt. Damit kann die Bahnhof Nord Immobilien AG die nächsten Schritte zur Umsetzung des Projekts in Angriff nehmen.
Mit Alea soll zwischen dem Bahnhof und dem Möbelhaus Ulrich im Gebiet Chotten ein modernes und nachhaltiges Quartier entstehen. Geplant sind ein knapp 50 Meter grosses Hochhaus mit 41 2,5-4,5-Zimmer-Mietwohnungen, 24 Eigentumswohnungen sowie Gewerbe-, Verkaufs- und Gastronomieflächen. Der Bezug der ersten Einheiten ist ab 2030 vorgesehen.
Gegen das Projekt waren in der Vergangenheit mehrere Einsprachen eingegangen. Dabei ging es um Schattenwurf, Mehrverkehr und Lärm. Unter anderem hatte der Verein Hindernisfrei Bauen Luzern kritisiert, dass die geplante öffentliche Passage zwischen Bahnhof- und Ringstrasse nicht vollständig hindernisfrei ausgestaltet sei.
Laut der Bauherrschaft verbindet das Projekt architektonische Qualität mit ökologischer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Ziel sei es, attraktive Wohn- und Arbeitsräume zu schaffen und gleichzeitig einen Beitrag zur urbanen Entwicklung der Region Sursee zu leisten. Das Quartier soll unterschiedliche Nutzungen vereinen und neue Impulse für die Stadt setzen. (rem)

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