Radioaktivitäts-Messflüge

In Baar und über dem Zugersee kreist stundenlang ein Super-Puma

In den Kantonen Zug, Schwyz und Zürich wird es am Dienstag laut. Der Grund: Ein Super-Puma-Helikopter überfliegt die Messgebiete in rund 90 Metern Höhe über Boden, um Radioaktivität aus der Luft zu messen.
Bild: Alexander Wagner

Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz überfliegt am Dienstag, 16. Juni 2026, mit einem Super-Puma-Helikopter die Gemeinden Baar, Einsiedeln, Wädenswil und den Zugersee. Der Grund: Jährlich stattfindende Radioaktivitäts-Messflüge. Hierfür kreist der Helikopter in rund 90 Metern Höhe über Boden in parallelen Bahnen. Auf diese Weise kann die Radioaktivität am Boden schnell und grossräumig gemessen werden, wie die Alertswiss am Morgen mitteilt.

Die Lärmbelastung durch den Helikopter werde möglichst gering gehalten. Die Flüge finden jeweils zwischen 8 Uhr und 17 Uhr statt, eine Mittagspause zwischen 12 und 13.30 Uhr wird eingehalten, wie es weiter heisst. Es besteht keine Gefahr, versichert Alertswiss.

Die Flüge dienen dazu, die Einsatzbereitschaft des Aeroradiometrie-Teams und seiner Ausrüstung sicherzustellen sowie Referenzdaten zur Radioaktivität in verschiedenen Regionen der Schweiz zu erheben.

Die Flüge werden aus Sicherheitsgründen nur bei guten Wetterbedingungen stattfinden. Bei schlechtem Wetter können Flüge kurzfristig abgesagt werden, wie es vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz heisst. Allfällige Änderungen des Flugprogramms sowie ein Kurzbericht mit den Messresultaten werden zeitnah auf der NAZ-Website publiziert.

(stg)

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