Zug

Stiftung Eichholz: Das neue Zuhause ist bezugsbereit

Die Institution Eichholz hat im Choller ein neues Wohnheim offiziell eröffnet. Es ist ein grosser Schritt, der Neues ermöglicht, aber auch Herausforderungen stellt.
Regierungsrat Andreas Hostettler bringt eine Pflanze und Dünger als Geschenk zur Eröffnung des Wohnheims.
(Bild: Matthias Jurt (Zug, 17. September 2021) )
Stadtrat Urs Raschle bringt Brot und Salz zur Eröffnung.
(Bild: Matthias Jurt (Zug, 17. September 2021))
Die Stiftung Eichholz hat ihr neues Domizil im Choller bezogen. Blick in einen umgebauten Raum.
(Bild: Matthias Jurt (Zug, 17. September 2021))
Die Stiftung Eichholz hat ihr neues Domizil im Choller bezogen. Blick in einen umgebauten Raum.
(Bild: Matthias Jurt (Zug, 17. September 2021))

Hansruedi Hürlimann

Hansruedi Hürlimann

Hansruedi Hürlimann

Hansruedi Hürlimann

Zur Eröffnung spielte am Freitagabend, 17. September, das Bläserquartett «Freunde fürs Leben» der Musikschule Zug ein rassiges Stück. Danach übernahm Theres Arnet-Vanoni als Präsidentin der Stiftung Eichholz das Zepter. Zusammen mit den Mitgliedern des Stiftungsrates und der Geschäftsleitung konnte sie zur Eröffnung sowohl Behördenvertreter wie auch Vertretungen von Spendern begrüssen.

Anwesend waren auch Susanne Amrein von der Paul Amrein AG als Vermieterin der Liegenschaft und das Architektenteam Burkard, Kiser und Salazar. Besonders willkommen war Bauherrenbegleiter André Bütler. Als Mittelsmann zwischen der Stiftung als Auftraggeberin, den ausführenden Architekten sowie den vielen Handwerkern und Lieferanten, sei er wohl am häufigsten vor Ort gewesen, sagte Theres Arnet-Vanoni. Dank seiner Professionalität habe die Zusammenarbeit mit der Baukommission der Stiftung bestens funktioniert und die Arbeiten konnten wie geplant ausgeführt werden.

Glückwünsche von Behördenvertretern

Esther Haas überbrachte als Kantonsratspräsidentin die Grüsse des Parlaments und wünschte den Verantwortlichen viel Erfolg bei der Arbeit mit Menschen, die auf Unterstützung angewiesen seien, wie sie sagte. Auch Andreas Hostettler, als Regierungsrat zuständig für die Leistungsvereinbarung mit der Stiftung, wünschte dem Leitungsteam und den Mitarbeitenden zum Neubeginn viel Erfolg. Als Symbol für den Umzug von Steinhausen in den Choller, was einer Entwurzelung mit nachfolgender Neupflanzung gleichkomme, wie er sagte, übergab er dem Leitungsteam ein Tännchen samt Dünger.

Urs Raschle, der die Grüsse des Stadtrates überbrachte, hatte symbolhaft ein Brot und etwas Salz dabei zur Stärkung von Leib und Seele für alle, die hier lebten und arbeiteten. Er unterliess es nicht, drauf hinzuweisen, dass dies auf dem Boden der Stadt Zug geschehe.

Symbolische Schlüsselübergabe

Ebenfalls symbolisch erfolgte danach die Schlüsselübergabe. Theres Arnet-Vanoni überreichte den fünf hauptverantwortlichen Personen – Franziska Wirz, Co-Institutionsleitung soziale Dienste, Peter Witschi, Co-Institutionsleitung zentrale Dienste, Silke Schmidt, Bereichsleiterin Wohnen, Cornelia Berthoud, Bereichsleiterin Hauswirtschaft und Küche sowie Rolf Lindauer, Bereichsleiter Atelier – je einen antiken Schlüssel.

Danach gingen die Besucher auf einen Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten im Erdgeschoss und auf den drei Stockwerken. Dabei zeigte sich, dass die 39 Bewohner und Bewohnerinnen, die aktuell betreut werden, im ehemaligen Swisshotel ein ganz anderes Zuhause beziehen werden als bisher. Es ist nicht nur das zahlenmässig wesentlich grössere Angebot von Räumen, sondern ebenso deren Grösse und moderne Ausstattung.

Das eröffnet dem Leitungsteam neue Möglichkeiten, wie zum Beispiel mit den Räumlichkeiten für drei Wohngemeinschaften. «Das ist eine Neuerung, deren Entwicklung wir im Auge behalten müssen», ist Franziska Wirz überzeugt. Sie weiss aus Erfahrung, dass die Bewohnerinnen und Bewohner viel Zeit brauchen, um sich in einer solchen Wohnform mit mehr eigener Verantwortung einzuleben. Von grossen und hellen Räumen, um ein weiteres Beispiel zu nennen, profitieren auch die Ateliers, die ihr Angebot dadurch erweitern können, so die Erwartung von Rolf Lindauer.

Zum Abschluss trafen sich die Anwesenden zu einem Apéro, zubereitet und serviert durch Mitarbeitende von Consol, im geräumigen und neu möblierten Speisesaal.

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