Kanton Uri

SBU schliesst das vergangene Jahr mit einem Gewinn ab

Die Herausforderung der nächsten Jahre liegt für die Stiftung Behindertenbetriebe Uri in der konsequenten Weiterführung von Optimierungen und Kostensenkungen.

Das Jahr 2025 war für die Stiftung Behindertenbetriebe Uri (SBU) ein Jahr der Konsolidierung, der Klärung und der Vorbereitung auf die nächsten Entwicklungsschritte. Unter weiterhin angespannten finanziellen Rahmenbedingungen habe nicht die grosse Ausweitung im Vordergrund gestanden, sondern die Sicherung und Weiterentwicklung dessen, was für Menschen mit Beeinträchtigung, für die Angestellten und für die Zukunft der SBU besonders relevant sei, schreibt die Stiftung in ihrem Jahresbericht.

Die Stiftung Behindertenbetriebe gibt sich eine Strategie bis ins Jahr 2029.
Bild: zvg

Die Rechnung 2025 schliesse mit einem Gewinn von gut 637'000 Franken ab, steht im Bericht. Wesentlich zum guten Ergebnis hätten die hohe Auslastung im Wohnen, die höheren Erträge aus Produktion und Dienstleistungen sowie die Einsparungen im Einkauf beigetragen. Beim Aufwand hätten die Personalkosten mit 16,77 Millionen Franken 1 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen.

Finanzielle Lage hat sich etwas entspannt

Dank der umgesetzten Sparmassnahmen und der guten Auslastung im Wohnbereich habe sich die finanzielle Lage der Institution etwas entspannt. Die Herausforderung der nächsten Jahre liege in der konsequenten Weiterführung von Optimierungen und Kostensenkungen.

Die SBU sei vom Kanton Uri im Rahmen der Leistungsvereinbarung mit kanpp 13,4 Millionen Franken entschädigt worden.

Die Strategie 2026 bis 2029 der SBU konzentriere sich auf die vier Themenfelder Lernen, Wohnen, Arbeiten und Digitalisieren, so der Jahresbericht. Im Zentrum stünden mehr Selbstbestimmung und Teilhabe, attraktive und entwicklungsorientierte Arbeitsbedingungen, die weitere Professionalisierung und Digitalisierung sowie eine finanziell tragfähige Weiterentwicklung der SBU. Eine wesentliche Neuerung sei der partizipative Entwicklungsprozess: Betroffene und Beteiligte seien aktiv einbezogen worden.

Ende 2025 arbeiteten 230 Personen bei der SBU. Sie teilten sich auf knapp 160 Vollzeitstellen auf. (zvg/mu)

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