Wie präsentiert sich das Urner Gesundheitswesen aktuell? In welche Richtung soll sich die kantonale Gesundheitspolitik in den kommenden zehn Jahren entwickeln? Antworten auf solche Fragen erwartet der Urner Regierungsrat in einer Gesundheitsstrategie, die auf dem Regierungsprogramm 2024–2028+ fusst.
Mit dem Kick-off vom 19. Januar wurde der Strategieprozess offiziell lanciert. Landammann und Gesundheitsdirektor Christian Arnold betonte die Bedeutung des Projekts. Die Projektleitung liegt beim Amt für Gesundheit und bei den Expertinnen von Ecoplan. Um eine breite Abstützung und die Einbindung relevanter Perspektiven sicherzustellen, wurde eine Begleitgruppe eingesetzt. In dieser sind Vertreterinnen und Vertreter von Artiset Uri, Spitex Uri, der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention Uri, der Ärztegesellschaft Uri und dem Kantonsspital Uri eingebunden. Die Begleitgruppe bringt ihre fachliche Expertise ein, unterstützt die Verankerung des Projekts und begleitet den Prozess beratend, heisst es in der Mitteilung. Ergänzend dazu sind breit abgestützte Workshops mit weiteren Akteurinnen und Akteuren des Urner Gesundheitswesens vorgesehen. Im Rahmen der Gesundheitsstrategie werden zudem einzelne offene Fragen aus dem Postulat Frieda Steffen zur Gesamtschau der Gesundheitsversorgung im Kanton Uri bearbeitet. Der Landrat hat am 22. September 2021 beschlossen, diese Themen im Rahmen einer kantonalen Gesundheitsstrategie vertieft zu behandeln. (zvg)




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