Mit der Konzeptvorstellung vom vergangenen Samstag, 9. Mai, fiel offiziell der Startschuss zur neuen Saison Märli Biini Stans (MBS). Zahlreiche Interessierte erhielten dabei einen ersten Einblick in die Theaterproduktion. Im Herbst 2026 ist «Peterchens Mondfahrt» mit 32 Aufführungen auf der Bühne des Theaters an der Mürg zu sehen. Die Vorfreude innerhalb des Vereins sei bereits deutlich spürbar, heisst es in einer Mitteilung des Vereins.
Die Geschichte rund um den Maikäfer Sumsemann und den beiden mutigen Kinder wurde von der Mitgründerin der MBS, Maria Minutella, liebevoll als Bühnenfassung geschrieben.
Inszeniert wird von Stefan Wieland, der bereits zum dritten Mal Regie für die MBS führt. Bei der Konzeptvorstellung erzählte er begeistert vom Märchen und verspricht: «Es wird traumhaft, härzig und lustig.»
Die Mischung macht's
Auf ihrem Abenteuer begegnen die Kinder unter anderem den Naturgewalten Regenfritz, Windlise oder Herr Donner – fantasievollen Figuren, die der Geschichte zusätzlichen Zauber verleihen. Im Ensemble zeigt sich eine schöne Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und Spielern sowie neuen Gesichtern.
Ein wichtiger Bestandteil der Produktion sei das vielseitige künstlerische Team, das mit Leidenschaft und Kreativität an der Umsetzung arbeitet. Die Dramaturgie unterliegt Giuseppe Spina. Das Bühnenbild entwirft Dave Leuthold, der von der harmonischen Zusammenarbeit im Produktionsteam schwärmte. Er erklärte, dass er bewusst einen Kontrast zwischen der kindlichen Traum- und Fantasiewelt und der strengen, gefährlichen Welt der Erwachsenen schaffen wolle. Umrahmt werde die gesamte Szenerie stets von einem Sternenhimmel, der offenlässt, ob das Publikum vielleicht selbst gerade träume.
Magie oder Wirklichkeit
Gleichzeitig sollen Figuren und Gegenstände scheinbar schweben. Möglich werde dies durch Elemente des Schwarzen Theaters unter der Leitung von Doris Filliger. Dass die Magie dabei glaubwürdig auf die Bühne gebracht werde, sei eine der grössten Herausforderungen der Produktion.
Die Choreografie spielt darum ebenfalls eine zentrale Rolle. Dunia Martin arbeitet mit dem Ensemble intensiv an präzisen Bewegungsabläufen. Gerade bei den Flug- und Schwebeeffekten müsse alles exakt aufeinander abgestimmt sein.
Die musikalische Gestaltung übernimmt Michel Gsell. An der Konzeptvorstellung gab er eine kleine Kostprobe aus seinen Musikstücken. Das Publikum kann sich unter anderem auf den «Chäferwalzer» oder die «Sandmännli-Choreo» freuen.
Mit Teamgeist und Herzblut
Auch hinter den Kulissen wird mit grossem Engagement gearbeitet. Die Kostüme von Raphaela Leuthold und die Maske von Carmen Käslin wurden gemeinsam vorgestellt. Beide Bereiche arbeiten eng zusammen und erstellen ein farbenfrohes Kostüm- und Maskenbild. Es wird mit Effekten und verschiedensten Materialien gespielt.
Für die grafische Gestaltung verantwortlich ist Anna-Lisa Schneeberger, während Martin Brun mit seiner Lichtgestaltung zusätzliche Stimmung auf der Bühne erzeugt. Dave Leuthold stellte zudem die verschiedenen Chargenchefs vor, die in den kommenden Monaten mit viel Einsatz und Freude an der Produktion mitarbeiten werden. «Mit Teamgeist und Herzblut entsteht derzeit eine Inszenierung, die Gross und Klein in eine märchenhafte Welt entführen wird», heisst es zum Abschluss. (zvg)



Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.