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Stans

Gewinn soll Pestalozzi zugutekommen

Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Gewinn von 2,4 Millionen Franken ab. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, den Ertragsüberschuss der Vorfinanzierung für die Gesamtsanierung Pestalozzi zuzuweisen.
Das Schulhaus Pestalozzi in Stans.
Bild: Archivbild: Matthias Piazza (Stans, 2. 8. 2021)

Die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Stans weist einen operativen Gewinn von 2,4 Millionen Franken aus. Dieses operative Ergebnis stellt gegenüber dem Budget eine Verbesserung von rund 3,7 Millionen Franken dar, wie der Mitteilung der Gemeinde Stans zu entnehmen ist. «Das ist ein erfreuliches Jahresergebnis. Der budgetierte Aufwand konnte eingehalten werden und wir haben erneut von einer guten Steuerlage profitiert», wird Gemeindevizepräsidentin und Finanzverantwortliche Christina Amstutz zitiert.

Dieses Ergebnis sei insbesondere auf höhere Steuererträge zurückzuführen. Im Jahr 2025 profitierte die Gemeinde Stans bei natürlichen Personen von 2,3 Millionen Franken mehr Steuereinnahmen als geplant, diejenigen bei den juristischen Personen liegen bei rund 200'000 Franken über dem Budget. Darüber hinaus sind die Grundstückgewinnsteuern um 100'000 Franken höher als geplant.

Investitionen halb so gross

Die Investitionen belaufen sich auf netto 7,2 Millionen Franken, budgetiert waren Nettoinvestitionen von 16,9 Millionen Franken. Die Investitionsausgaben liegen um 5,2 Millionen Franken unter Budget, was auf Verzögerungen bei der Umsetzung oder Fertigstellung einzelner Projekte zurückzuführen sei. Darüber hinaus liegen die Investitionseinnahmen um 4,5 Millionen Franken über Budget, da die Anschlussgebühren der Wasserversorgung und Siedlungsentwässerung neu in der Investitionsrechnung als Investitionsbeiträge erfasst werden. In der Bilanz nimmt das Finanzvermögen um 3,9 Millionen Franken ab und beträgt neu rund 22,8 Millionen Franken. Das Verwaltungsvermögen beträgt nach der Zunahme von 12,3 Millionen Franken neu 81,1 Millionen Franken. Das Fremdkapital nimmt um 4,1 Millionen Franken zu und beträgt neu 59,2 Millionen Franken.

Die Jahresrechnung wurde von der Finanzkommission in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO AG geprüft und ist zur Genehmigung durch die Stimmberechtigten an der Frühlingsgemeindeversammlung vom 27. Mai 2026 traktandiert.

Hoher Investitionsbedarf in den kommenden Jahren

Die Verschuldungssituation bleibe dank des guten Rechnungsabschlusses stabil. Zudem sollen zukünftige Investitionsprojekte von diesem Ertragsüberschuss profitieren. «In Zukunft stehen weiterhin grosse Investitionen an. Der Ertragsüberschuss hilft unter anderem, das Grossprojekt Pestalozzi zu finanzieren», so Christina Amstutz. Deswegen beantragt der Gemeinderat der Frühlingsgemeindeversammlung, den Ertragsüberschuss von 2,4 Millionen Franken wie bereits im Vorjahr für die Sanierung des Schulhauses Pestalozzi zu verwenden. (zvg)

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