Stadt Luzern

Nextbikes für Schulklassen? Das ist laut Stadtrat zu teuer

Der Stadtrat lehnt es ab, Nextbike-Klassensätze für Schulen bereitzustellen: Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis, sagt er.

Klassensätze von Nexbike-Velos für jedes Stadtluzerner Schulhaus: Dies forderten SP und Grüne im Luzerner Stadtparlament. Dies, da es «an einem niederschwelligen, kostenlosen Zugang zu Fahrrädern für ganze Schulklassen» fehle. Velos fördern die Gesundheit, seien umweltfreundlich und ermöglichen «praktische Verkehrserziehung im Strassenraum», so die Postulanten.

Der Luzerner Stadtrat findet das Ziel des Postulats wichtig, die Mobilität «nachhaltig positiv zu beeinflussen», wie er in seiner Antwort schreibt. Aufwand und Ertrag würden sich in Bezug auf die Forderung jedoch nicht die Waage halten, so der Stadtrat weiter. Die «zu erwartenden Kosten und der betriebliche Aufwand» würden in einem Missverhältnis stehen.

Zwar äusserten Schulen Interesse an Klassensätzen von Velos. Eine Nutzung von Nextbikes für ganze Klassen unter 18 Jahren sei aber nicht vorgesehen. Und: Nextbikes eignen sich «wenig für Kinder und Jugendliche, insbesondere hinsichtlich der Höhenmeter, die zu einigen Sekundarschulhäusern zurückgelegt werden müssen.»

Auch bei einer Lösung mittels eigener Veloflotten würden Kosten und Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Abklärungen hätten gezeigt, dass dies auch bei Mietvelos der Fall sei. Der Stadtrat lehnt das Postulat daher ab. (gwa)

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