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Kriens/Luzern

Stadt Luzern soll Schaffung von Gemeinschaftsgärten im Grabenhof prüfen

Die Familiengärten auf dem Areal müssen weichen. Nun schlägt die SP vor, öffentliche Freiflächen und Gärten zu kombinieren.

Auf dem Grabenhof in Kriens muss ein Teil der Familiengärten bis Ende Jahr weichen. Dies, damit dort eine öffentliche Grünfläche für den wachsenden Stadtteil realisiert werden kann. Die Stadt Kriens hat mit der Grundeigentümerin Stadt Luzern eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die restlichen Gärten sollen mittelfristig ebenfalls weichen, und zwar einer Überbauung.

«Das Schicksal des Familiengartenareals Grabenhof bewegt», schreibt die Stadtluzerner SP. Sie regt mittels dringlichem Postulat nun eine Kombination von öffentlichen Freiflächen und Familien- beziehungsweise Gemeinschaftsgärten an. Der Luzerner Stadtrat soll die Schaffung von Gemeinschaftsgärten und weiteren gemeinschaftlichen «biodiversen und naturnahen» Nutzungen auf dem Areal prüfen.

Ein Vorbild für den Grabenhof? So soll das Areal mit Frei- und Gartenflächen beim Viererfeld in Bern aussehen.
Bild: Visualisierung: Stadt Bern

Entsprechende Beispiele gebe es auf dem Zürcher Zeughaushof oder dem Berner Viererfeld, wo eine Kombination von Freiflächen, Obstbäumen, gemeinschaftlichen und Gartenflächen geplant sei. Dies seien mögliche Lösungen, um mit dem «Spannungsfeld von konkurrierenden öffentlichen Interessen» umzugehen, so die SP. Zwar habe der Wohnungsbau und eine zeitgemässe Infrastruktur im Gebiet Luzern Süd an Bedeutung gewonnen. Gärten jedoch leisteten einen Beitrag zur Biodiversität. (std)

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