Erholung

Lehrlinge der Stadt Luzern erhalten eine Woche mehr Ferien

Gefordert waren eigentlich acht Wochen Ferien. Im Grossen Stadtrat setzte sich dann der Kompromiss von sechs Wochen durch.

Wer bei der Stadt Luzern eine Lehre absolviert, soll künftig sechs statt fünf Wochen Ferien haben. Diese Absicht hat der Grosse Stadtrat am Donnerstag bekräftigt. Dies im Rahmen der Behandlung eines Postulats der Grünen/Jungen Grünen- und der SP/Juso-Fraktion.

Mit dem Postulat wurden eigentlich acht Wochen Ferien gefordert. Das erwies sich aber nicht als mehrheitsfähig. Stattdessen setzte sich der Kompromissvorschlag des Stadtrats mit den sechs Ferienwochen durch. Der Vorstoss wurde mit 30 Stimmen bei 15 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen für teilweise erheblich erklärt.

Chiara Peyer (Junge Grüne), Erstunterzeichnerin des Postulats, sagte, dass die Umstellung von der Schule mit viel Ferien auf die Lehre sehr gross sei. Der Stadtrat und die Bürgerlichen warnten jedoch unter anderem davor, dass Lehrlinge mit acht Ferienwochen zu häufig abwesend wären, da sie für die Berufsschule oder Kurse bereits heute oft fehlten. Darunter könnte das Erlernen des Berufs leiden. Sechs Wochen wären angemessen – auch im Hinblick auf die Attraktivität der Stadt als Arbeitgeberin, wie Stadtpräsident Beat Züsli (SP) sagte. Denn viele andere grosse Betriebe sowie der Kanton Luzern gewähren Lehrlingen bereits sechs Wochen Ferien. (std)

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