Während der Sommerferien bietet die Stadt Luzern zusammen mit zahlreichen anderen Gemeinden den Ferienpass für Kinder und Jugendliche an. Dessen Grundangebot soll künftig auf weitere Schulferien ausgeweitet werden, schlagen die Stadtluzerner Grünen mittels Postulat vor. Der Stadtrat lehnt dies ab. Die Forderung sei aus organisatorischen sowie finanziellen Gründen «nur schwer umsetzbar», heisst es in der Postulatsantwort.
Der Ferienpass kostet 16 Franken pro Woche, das Grundangebot beinhaltet die Nutzung des ÖV, den Eintritt in Bäder, Museen und weitere Freizeitinstitutionen sowie Rabatte für Angebote wie Kinos. Dabei sei man auf das Entgegenkommen der Partnerorganisationen angewiesen, «die auf rund 70 Prozent der regulären Eintrittspreise verzichten», so der Stadtrat. «Es ist fraglich, ob diese Bereitschaft auf zusätzliche Ferienwochen ausgeweitet werden könnte.» Eine marktgerechte Entschädigung wäre dann deutlich teurer.
Weiter wären «umfangreiche Abstimmungen mit den beteiligten Gemeinden» nötig, so der Stadtrat. Dafür und für die spätere Umsetzung müsste die Stadt wohl neue Stellen schaffen. Der Stadtrat verweist stattdessen auf bestehende Angebote wie den Ferienhort, die Kreativ- und Sportwochen oder die kantonalen Sportcamps. (std)


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