«Man hört viele Sirenen, und es hängt viel Rauch in der Luft, den man von der Altstadt aus sehen kann»: So schilderte ein Leserreporter die Lage am Freitagmorgen an der Baselstrasse in der Stadt Luzern. Grund für die Rauchschwaden war ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Baselstrasse 62, der kurz nach 9 Uhr ausgebrochen war.
Am Nachmittag kommt die Entwarnung via Feuerwehr: «Verletzt wurde niemand», heisst es in deren Mitteilung. Aber: Drei Personen wurden aus dem Gebäude evakuiert und durch den Rettungsdienst sowie die Feuerwehr betreut.
«Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass bereits ein massiver Wohnungsbrand ausgebrochen war, der sich auf den Dachstock ausbreitete», schreibt die Feuerwehr Stadt Luzern. Aufgrund der Lage sei ein Grossaufgebot ausgelöst worden.
Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht und das angrenzende Nachbargebäude geschützt werden. Die Löscharbeiten im Dachstock dauerten bis nach dem Mittag. Zur Unterstützung sei gar eine Feuerwehrdrohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz gekommen. Mit deren Hilfe konnten Glutnester lokalisiert und gezielt gelöscht werden.
Die Baselstrasse musste während des Einsatzes für mehrere Stunden gesperrt werden. Angaben zur Brandursache gibt es bislang noch keine. Im Einsatz standen rund 100 Angehörige der Feuerwehr Stadt Luzern, ein Team des Rettungsdienstes sowie die Luzerner Polizei.
Bereits am 21. September 2025 kam es zu einem Wohnungsbrand an der Luzerner Baselstrasse: Damals gab es eine verletzte Person. Die Strasse zwischen Kasernenplatz und Kreuzstutz-Kreisel musste komplett gesperrt werden. Die Brandursache ist auch hier noch unklar.





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