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Nidwalden

Sportvereine als Lebensschule

Beim Sportpodium der Jungfreisinnigen Nidwalden wurde über den Wert des Ehrenamts, gute Planung und gesellschaftlichen Zusammenhalt diskutiert.

Die Jungfreisinnigen Nidwalden haben am Donnerstagabend, 29. Januar 2026, im Senkel in Stans ihr fünfjähriges Bestehen gefeiert und dabei auch personell zugelegt. An der Generalversammlung wurden 15 Neumitglieder aufgenommen. Damit zählt die Jungpartei neu 35 Mitglieder, wie es in der Mitteilung der Partei heisst.

Im Anschluss an die GV luden die Jungfreisinnigen gemeinsam mit der Mutterpartei zu einem Sportpodium ein. Im Zentrum standen weniger klassische Politdebatten als vielmehr ein Blick nach vorn auf die Rolle der Sportvereine im Kanton. Unter der Moderation von János Bucher, Präsident des FC Hergiswil, diskutierten Marco Geering, Präsident des BSV Stans, Armin Truttmann, Präsident des SC Buochs, sowie Mona Clavadetscher Sportlerin vom Kanu Club Buochs, heisst es dazu.

Die Teilnehmenden des Podiums mit Gastgeber (von links): Lino Infanger, Marco Geering, Mona Clavadetscher, Moderator Janos Bucher und Armin Truttmann.»
Bild: zvg

Ehrenamt als zentrale Stütze

Die drei Podiumsgäste schilderten Erfahrungen aus ihrer Vereinsarbeit und zeigten auf, wo Nidwalden aus ihrer Sicht weiterdenken muss. Besonders bei der Infrastruktur wurde betont, dass mit Blick auf das Kantonale Sportanlagenkonzept (Kasak) nicht nur analysiert, sondern ganzheitlich entwickelt werden solle. Ebenso wurde das Ehrenamt als zentrale Stütze der Vereine hervorgehoben. Wer Verantwortung übernimmt, stärke nicht nur den Sport, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt, so der Tenor, heisst es in der Mitteilung.

Auch der Spitzensport kam zur Sprache. Damit Talente im Kanton bleiben und sich entwickeln können, brauche es mehr Lehrstellenmodelle, die sportliche Ambitionen mit dem Berufsweg verbinden, heisst es in der Mitteilung. Die Wirtschaft sei gefragt, noch stärker mitzuziehen und Spitzensport-Lehren anzubieten. So könnten Stars von morgen entstehen, im Sport ebenso wie im Arbeitsleben. «Vereine seien eine Lebensschule für Jung und Alt und verdienten deshalb auch politisch Aufmerksamkeit», heisst es zum Abschluss. (zvg)

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