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Zwei Unterwaldner Talente für Nachwuchspreis nominiert

Mit Jasmin Mathis (Buochs) und Leon Krummenacher (Kerns) sind je eine Nidwaldner Sportlerin und ein Obwaldner Sportler für den Sporthilfe-Nachwuchspreis nominiert.  Ob- und Nidwaldner Sportfreunde können bis am 12. April abstimmen.

Der Sporthilfe-Nachwuchspreis gilt seit 1981 als eine der bedeutendsten Auszeichnungen im Schweizer Nachwuchssport. Jährlich werden dabei die beste Nachwuchssportlerin und der beste Nachwuchssportler sowie das beste Nachwuchsteam der vergangenen Saison ausgezeichnet. Jeweils werden pro Kategorie fünf junge Sportler/innen und Teams nominiert, die darauf hoffen können, die begehrte Auszeichnung zu holen.

Am 23. April 2026 wird der Sporthilfe Nachwuchspreis an die besten Schweizer Nachwuchsathleten und an das beste Schweizer Nachwuchsteam vergeben. Ab Dienstag, 7. April, bis Sonntag, 12. April 2026, kann für die Unterwaldner Nachwuchssportler gestimmt werden. Hier geht es zum Voting: sporthilfe.ch/events/voting

Leon Krummenacher, Kerns (19 Jahre/Leichtathletik):

Für Leon waren es zuerst drei Disziplinen im UBS Kids Cup, heute sind es zehn Disziplinen, die den Obwaldner Leichtathlet faszinieren. Der U20-Schweizermeister und Bronzemedaillen-Gewinner an den U20-Europameisterschaften in Tampere im Zehnkampf hat sich zu Ziel gesetzt, baldmöglichst die magische 8000-Punkte-Marke zu knacken. Der Polymechaniker im vierten Lehrjahr ist momentan mit 7972 Zehnkampfpunkten die Nummer drei der U20-Weltrangliste. Leon möchte sich langfristig an der Weltspitze etablieren. Dafür arbeitet er konzentriert und diszipliniert an den Fähigkeiten. Das mögliche Preisgeld würde er in neues Material und in sein Trainingsumfeld investieren.

Leon Krummenacher mit der Bronze Medaille, die er bei den European U20 Athletics Championships in Finnland gewann.
Bild: zvg

Jasmin Mathis, Buochs (21 Jahre/Alpiner Skisport);

Olympiasiegerin, Weltmeisterin, Gewinnerin der Kristallkugel – das sind klar definierte Ziele der Buochser Skirennfahrerin. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr gewann die Nidwaldnerin Gold im Super-G und bewies damit ihr Potenzial für grosse Erfolge. 25 Stunden trainiert sie pro Woche und setzt voll und ganz auf den Spitzensport. Die Zeichen standen bei ihr schon früh auf Schnee und Winter, jede freie Minute hat sie im Winter auf Schnee und auf den Skiern verbracht. Ein mögliches Preisgeld würde die zielstrebige Athletin in Trainingsmaterial, Anreisen zu Trainings- und Wettkampforte sowie körperliche Regeneration investieren.

Die Buochserin Jasmin Mathis hat grosse Ziele im Skisport.
Bild: zvg

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