Die Konzertreihe «Kultur im Garten», die im Juli an drei Donnerstagabenden in Altdorf stattfand, war «ein voller Erfolg», das schreibt die Dätwyler Stiftung in ihrer Medienmitteilung. Das abwechslungsreiche Programm, das vom erzählten Sagenkonzert über klassische Kammermusik bis hin zur urchigen Stubetä reichte, sei beim Publikum sehr gut angekommen.
Zwei Konzerte konnten wie geplant unter freiem Himmel im Garten beim Haus der Musik durchgeführt werden, das letzte fand wetterbedingt im Saal der Reformierten Kirchgemeinde Altdorf statt.
Drei völlig unterschiedliche Konzerte
Die «stimmungsvolle Umgebung im kleinen Park sorgte an den ersten beiden Abenden für ein besonderes Konzerterlebnis», heisst es weiter. Auf Bänken und Liegestühlen habe sich das Publikum entspannt von Musik, Geschichten und Klängen berieseln lassen. Am 3. Juli eröffnete die Urner Formation Vierschret, die sich seit 2018 den Sagen aus dem Kanton Uri verschrieben hat, mit einem «packenden Erzählkonzert» rund um Urner Sagen die Konzertreihe.
Eine Woche später folgte am 10. Juli das Borromeo-Festival-Ensemble mit «feinfühliger Kammermusik von Ernst Krenek und Bernhard Henrik Crusell – ein Abend voller musikalischer Finesse». Das Ensemble umfasste Lorenz Gamma (Violine), Christian Zgraggen (Viola), Jonas Iten (Violoncello) und Stephan Siegenthaler (Klarinette).
Die für den 24. Juli geplante volkstümliche Openair-Stubetä mit den «Chlitalsträsslern» aus Isenthal und dem eigens formierten Ländlerquartett Fredy Reichmuth / Reto Grab mit Karl Arnold und Peter Gisler wurde wetterbedingt in den nahe gelegenen Saal der Reformierten Kirchgemeinde Altdorf verlegt. Auch dort war die Stimmung hervorragend, und das Publikum würdigte die Darbietungen mit grossem Applaus.
Kulturelles Sommerhighlight
Die Topfkollekte der drei Konzertabende kommt dem Unterstützungs- und Projektfonds der Musikschule Uri zugute – «ein schöner Nebeneffekt der kulturellen Sommerabende», wie es in der Mitteilung heisst. Die Dätwyler Stiftung, welche die Konzertreihe organisiert und ermöglicht hat, zieht ein überaus positives Fazit. Mit diesem rundum gelungenen Format habe sich «Kultur im Garten» erneut als kulturelles Sommerhighlight etabliert. (rwi/zvg)





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