Gemäss Bundesverordnung müssen bis Ende 2027 mindestens 80 Prozent aller Stromzähler durch intelligente Modelle, sogenannte Smart Meter, ersetzt sein. In Obwalden wird die Umrüstung billiger als geplant, wie das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) in einer Medienmitteilung schreibt. Sie wird rund 11 Millionen Franken und damit 3 Millionen Franken weniger kosten als ursprünglich budgetiert. Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung, betont: «Dank der effizienten Arbeit unserer Mitarbeitenden und der kontinuierlichen Optimierung unserer Prozesse fallen die Projektkosten deutlich tiefer aus.»

In diesem Jahr konzentriert sich das Elektrizitätswerk Obwalden auf die Gemeinden Giswil und Lungern, gefolgt von Engelberg. Der Projektabschluss ist für Sommer 2027 geplant. Das Montage-Team hat bereits 75 Prozent der Stromzähler im Kanton Obwalden ersetzt und ist damit planmässig unterwegs.
Daten sind verschlüsselt
Die neuen Smart Meter übermitteln die Daten zum Stromverbrauch verschlüsselt an das EWO – was höchsten Sicherheitsstandards entspreche. Das Eidgenössische Institut für Metrologie prüft jedes intelligente Messsystem auf Datensicherheit und lässt es erst nach bestandener Sicherheitsprüfung zu. Nur Kundinnen und Kunden sowie das EWO als Netzbetreiber haben Zugriff auf die Daten.
Über das EWO-Kundenportal können Energiedaten jederzeit eingesehen und analysiert werden. Die Stromrechnung erfolgt neu quartalsweise und basiert auf dem effektiven Verbrauch, statt wie bisher auf Akonto- und Schlussabrechnungen. Das schaffe mehr Transparenz, wie das EWO schreibt, und trage zur Energiestrategie 2050 bei. (yah)

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