Am 12. Dezember stürzte die Figur des Heiligen Wolfgang unvermittelt auf den Vorplatz der Kirche St. Oswald in Zug. In der Folge wurden die beiden Strebepfeiler der Westfassade eingerüstet und die verbleibenden Skulpturen von einem Experten untersucht. Wie die Katholische Kirchgemeinde am Montag mitteilte ist der Alterungsprozess der verbliebenen Figuren ist ähnlich weit fortgeschritten, weshalb sie bereits vor Weihnachten mit Spanngurten an der Fassade gesichert wurden.
Aufgrund des Zustandes der Skulpturen und aus Sicherheitsgründen werden diese vom Sandsteinspezialisten, Steinbildhauer und Restaurator Tobias Hotz und seinem Team am Mittwoch, 17. Januar, abgenommen und in das Lapidarium St. Michael überführt. Dort befindet sich bereits der Grossteil der noch erhaltenen historischen Skulpturen der Kirche St. Oswald. Es laut Angaben der Kirchgemeinde davon auszugehen, dass die Figurennischen der Strebepfeiler für längere Zeit leer bleiben werden. (zim)

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